Verfassung

 

Mehrere Bürger haben den Wunsch auf Verlängerung der Frist zur Einreichung von Änderungsvorschlägen mitgeteilt. Die Zeit wäre zu kurz gewesen, um diesen großen Text so schnell zu bewerten.

 

Wir folgen diesen Wünschen und verlängern den Einreichnungszeitraum ab 15. August 2022 erst einmal auf unbestimmte Zeit, "solange die Zusendungen anhalten".

 

Die Mailadresse für Ihre Vorschläge ist unverändert: erster-rat@v-versammlung.com

 

 

 

Verfassungsurkunde

von Deutschland 

vom 00.00.2022




Wir, die Staatsangehörigen von Deutschland, die sich im Rechtsstand der natürlichen Rechtsperson befinden, erlassen hiermit im Rahmen einer Verfassungsänderung zur Kernverfassung vom 4. April 2016, wie in Anlehnung und in der Rechtsfolge der Verfassung vom 28. März 1849, welche gleichzeitig, wie alle anderen bisherigen Verfassungen, Gesetze und Verordnungen, durch diesen Rechtsakt weggefallen sind und nur noch eine niederrangige Gesetzeskraft besitzen, diese Verfassung für alle Gebiete in dem Geltungsbereich, welcher unter Artikel 24 näher bezeichnet ist, wie folgt:

 

Abschnitt I.


Die Grundrechte

Art 1

 

(1) Die Staatsangehörigen, Inhaber einer natürlichen Rechtsperson und aller hoheitlichen Rechte, deren bürgerlicher Tod unabänderlich ausgeschlossen ist und die seit tausenden von Jahren ihre Landflächen gemeinsam besiedeln und bewohnen, die nunmehr selbst mit dieser rechtswirksamen Verfassung die Bezeichnung Deutschland für ihr Staatswesen festgelegt haben,

in ihrem Bestreben der Wahrnehmung der eigenen Verantwortung, die Freiheit, die Unabhängigkeit und den Frieden offen gegenüber und gemeinsam mit allen Menschen dieser Erde zu stärken und zu fördern,

im Willen gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtung, ihre Vielfalt zu leben im Bewußtsein der gemeinsamen Errungenschaften und der Verpflichtung gegenüber den vergangenen und aller künftigen Generationen,

mit dem Wissen,  daß nur frei ist, wer seine Freiheit bewahrt und die Stärke des Staates sich immer am Wohle jedes Einzelnen mißt, welche Zufriedenheit und Liebe jeder erleben und finden wird,

mit der Erfahrung von Generationen,  daß niemals ein positives Recht über den geborenen Wesen stehen soll, sie nicht unterwerfen, nicht einschränken in ihrem Handeln und Denken beeinflußen darf,

beauftragt mit dem Erhalt der Schöpfung gegen jede Art von fanatischen Zielen, gleichwohl im Wissen um die Bedeutung einer Sinnhaftigkeit einer verantwortlichen Grundhaltung für das Zusammenleben denkender und fühlender Wesen,

im tiefen Bestreben für den Schutz und den Erhalt ihres Lebensraumes, der gesamten Erde zu wirken, deren Recht auf den eigenen Bestand und Leben in jeder Weise und für alle Lebewesen die sie hervorbringt, haben diese Verfassung als ihre gemeinsame Vereinbarung unter und zwischen sich selbst wirkend, durch ihren höchsten Eid gegeben, verkündet und in den verbindlichen wirksamen Stand versetzt und für ihr zukünftiges Handeln die

nachfolgenden Grundsätze erklärt und in folgende Artikel gefaßt :


(1.1) Die Würde und die Unverletzlichkeit der Staatsangehörigen, wie deren Grundrechte, sind unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller administrativen Gewalt. Die Würde und Unverletzlichkeit der Staatsangehörigen geht über ihr Ableben hinaus.

(1.2) Staatsangehöriger von Deutschland ist, wer die Staatsangehörigkeit Deutschland durch ein Feststellungsverfahren erlangt hat. Weiteres regelt ein Gesetz zur Einwanderung und/oder zu Übergangsregelungen, für die Dauer eines Feststellungsverfahrens.

(1.3) Der bürgerliche Tod ist für Staatsangehörige unter Strafe verboten. Wo er bereits eingetreten ist, hat die Gemeinschaft die Folgen zu mildern.

(1.4) Die Verwendung der juristischen Person bezüglich eines Staatsangehörigen ist verboten. Alle damit einhergehenden und bereits bestehenden Rechts- und Vertragsverhältnisse sind mit Inkrafttreten dieser Verfassung aufgehoben. Neue Rechts- oder Vertragsverhältnisse dieser Art sind untersagt und bestehende Verträge gehen an die natürlichen Rechtspersonen über. Über den weiteren Bestand der Verträge entscheidet jeder Staatsangehörige selbst, wobei er an die bisherige vertragliche Absprache nicht gebunden ist.

(1.5) Die Staatsangehörigen bekennen sich zu unverletzlichen und unveräußerlichen Rechten aller Völker als Grundlage jeder Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(1.6) Diese Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht, an die Grundsätze des überpositiven Rechts, welches vor jedem juristischen Recht steht.

 

Art 2

(1) Jeder Staatsangehörige hat das Recht auf eine freie Entfaltung seines Bewußtseins, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt.

(2) Jeder Staatsangehörige hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Rechte der Staatsangehörigen sind unverletzlich.

(3) Es ist verboten, Staatsangehörige gegen ihren Willen direkt oder indirekt zu medizinischen Eingriffen oder Maßnahmen zu nötigen und ihre gesundheitliche Situation zu erfragen und/oder zu erfassen.

(4) Alle Staatsangehörigen besitzen ohne Einschränkung das Recht, Änderungen an dieser Verfassungsschrift vorzuschlagen und die Vorschläge über einen Volksentscheid in die Verfassungsurkunde einfließen zu lassen. Dieses Recht besteht ohne zeitliche Begrenzung. Die Gewählten haben die Pflicht zur Durchführung solcher Volksentscheide.

 

Art 3

(1) Alle lebenden Staatsangehörigen im Geltungsbereich dieser Verfassung sind vor und innerhalb des Gesetzes gleich.

 

Art 4

(1) Die Freiheit der Religion, des Glaubens und der Weltanschauung ist gegeben, sofern sie die Freiheit anderer Staatsangehöriger nicht einschränkt oder die Leistungen und Werte der Allgemeinheit nicht in Anspruch nimmt. Jede Gemeinschaft hat für ihren Unterhalt selbst aufzukommen. Die Beanspruchung von öffentlichen Geldern ist unzulässig.

(2) Bei den Staatsangehörigen im Geltungsbereich dieser Verfassung besteht eine Grundeinstellung, welche den ursprünglichen christlichen Werten und damit dem Wissen und der Weisheit ihrer Vorfahren entspricht.

(3) Glaubens-. Religions-. oder Weltanschauungsgemeinschaften, welche in einer nachvollziehbaren Weise dem kanonischen Recht folgen, in ihren Inhalten und Handlungsweisen nahe kommen oder Teile der kanonischen Rechte in sich tragen, sind ohne Ausnahme verboten. Dies gilt auch für so genannte nicht christliche Religionsgemeinschaften, welche vergleichbare versklavende, menschenverachtende Elemente beinhalten, die unter anderem Schutzbefohlene und/oder Frauen in ihrem geistigen, seelischen und körperlichen Zustand und deren Entwicklung und Freiheit beeinträchtigen. Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsehe und Ehrenmord aus Glaubensgründen, werden strafrechtlich verfolgt und mit aller Härte bestraft.  

(4) Sollten vorgenannte Gemeinschaften vertreten sein können, weil sie nicht Inhalten von Gesetzen und Vorschriften widersprechen, diese nicht in Teilen aufheben oder überlagern, haben die Kosten ihres Wirkens selbst zu tragen. Sämtliche Sondergesetze zur Religionsfreiheit mit entsprechender, aufhebender oder verändernder Wirkung gegenüber der Verfassung und ihr nachfolgende Gesetzen sind unwirksam.

(5) Werden Gebäude mangels Unterhalt durch vorgenannte Gemeinschaft nicht mehr genutzt bzw. droht der Verfall, werden diese für Kunst, Musik, Kultur oder andere soziale Zwecke durch die Gemeinschaft genutzt und unterhalten.

 

Art 5

(1) Jeder hat das Recht seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu informieren. Die Freiheit der Presse und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet, sofern sie nicht gegen die Rechte der Staatsangehörigen unmittelbar wirken.

(2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der Ehre. Veröffentlichungen die geeignet sind, Staatsangehörige zu verleumden oder sie der Willkür aussetzen, sind unter Strafe verboten.

(3) Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre, entbindet nicht von der Treue zur Verfassung. 

 

Art 6

(1) Ehe und Familie stehen unter besonderem Schutz der Verfassung. Die Familie ist zu schützen. Die natürlich gegebene Mutterschaft und Vaterschaft besteht auf Lebenszeit und kann nicht aberkannt werden, sofern das Kind einvernehmlich entstanden ist. Bei einvernehmlicher willentlicher Entscheidung beider Eltern kann die Erziehungsberechtigung  bezüglich der Kinder abgegeben werden. Zum Wohle des Kindes wird bei fehlender erzieherischer Eignung beider Eltern aus dem näheren sozialen Umfeld ein geeigneter Erziehungsberechtigter benannt. Dieser ist dem Wohle des Kindes verpflichtet und erklärt sich bereit, bis zu dessen Volljährigkeit die Bindungs - und Bildungsaufgaben zu übernehmen. Aus der Erziehungsberechtigung kann keine Familienzugehörigkeit abgeleitet werden.

(2) Als Ehe gilt die festgestellte Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau. Andere Lebensgemeinschaften sind nicht berechtigt den Begriff Ehe zu verwenden, wobei ihnen sonstige, vergleichbare Rechte eingeräumt werden können.

(3) Die Verfassung erkennt die Geschlechter an, die als Grundlage allen Lebens, welche auf natürlichen Wege entstanden sind, entsprechen. Andere geschlechtliche Zuordnungen sind unzulässig, da deren natürlicher Ursprung nicht nachgewiesen werden kann.  

(4) Die Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die ihnen obliegende Pflicht.

(5) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten körperliche oder seelische Gewalt gegen die Kinder ausüben oder wenn die Kinder zu verwahrlosen drohen. Erziehungsberechtigte können sich direkt an die Regierung wenden, sollte eine Kindeswegnahme aus ihrer Sicht ungerechtfertigt sein.

(6) Alle haben Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

(7) Allen Kindern sind die gleichen Bedingungen für ihre leibliche und seelische Entwicklung und ihre Stellung in der Gesellschaft zu schaffen.

 

Art 7

(1) Das gesamte Bildungswesen unterliegt der Entscheidungsgewalt der Eltern. Eine Schulpflicht findet nicht statt.

(2) Die religiöse Erziehung ist kein Inhalt von Bildungskonzepten, sondern obliegt den Familien im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung.

(3) Das Recht zur Errichtung von privaten Schulen wird gewährleistet.

 

Art 8

(1) Jedem Staatsangehörigen steht ein Lebensgeld zu, welches seine Existenz vom Tage seiner Geburt, bis zum Tage seines Ablebens, sichert. Die genaue Verfahrensweise regelt ein Gesetz und Verwaltungsvorschriften.  Näheres regeln die Bestimmungen der Nationalbank.   

 

Art 9

(1) Alle Staatsangehörigen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln. Eine Genehmigung und ein Verbot sind unzulässig. Vielmehr gilt ein Versammlungsgebot, damit die Staatsangehörigen die verlorenen Fähigkeiten des gemeinsamen Austausches wiederfinden können. Es gilt ferner ein Anmeldegebot, um den Schutz der jeweiligen Versammlung organisieren zu können. Ausnahme ist die Zusammenrottung zur Ausübung von Gewalttaten. Sie bleibt weiterhin untersagt.

 

Art 10

(1) Alle Staatsangehörigen haben das Recht, Vereine und Gesellschaften zu bilden, sofern Sie der Verfassung nicht widersprechen. Insbesondere sind Gesellschaften untersagt, welche die Merkmale einer Loge und/oder einer Sekte aufweisen oder einer sinnverwandten Organisationform entsprechen, die der Manipulation und somit des Betruges dienen.

(2) Vereinigungen, deren Zweck oder deren Tätigkeit der verfassungsmäßigen Ordnung widersprechen oder geeignet sind, diese in ihrer Wirkung teilweise oder vollständig aufzuheben oder die sich gegen den Gedanken der Völkerverständigung richten, sind verboten.

 

Art 11

(1) Das Briefgeheimnis sowie das Post-, Daten- und  Fernmeldegeheimnis der Staatsangehörigen sind unverletzlich.

 

Art 12

(1) Alle Staatsangehörigen genießen Freizügigkeit im ganzen Geltungsbereich dieser Verfassung.

 

Art 13

(1) Alle Staatsangehörigen haben das Recht ihren Beruf, ihren Arbeitsplatz und die Berufsbildungsstätte frei zu wählen.

(2) Staatsangehörige dürfen zu einer bestimmten Arbeit nicht gezwungen werden, sofern über eine Volksabstimmung oder durch eine Entscheidung des Tribunals, nichts anderes bestimmt wird. Es gelten die Regeln der verfassungsmäßigen Ordnung.

 

Art 13a

(1) Verpflichtungen in bereits bestehenden Arbeitsverhältnissen im Bereich der Versorgung und der Sicherheit der Zivilbevölkerung sind zulässig, um den lebensnotwendigen Bedarf zu decken oder ihren Schutz sicherzustellen. Diese Dienstverhältnisse bestehen bei den Ordnungskräften sowie bei allen anderen Einrichtungen, die der inneren und der äußeren Sicherheit dienen.

 

Art 14

(1) Die Wohnung ist unverletzlich.

(2) Durchsuchungen dürfen nur durch unterschriebenen richterlichen Beschluß mit Vor- und Familiennamen des Richters, bei Gefahr im Verzuge angeordnet und nur in der dort vorgeschriebenen Form durchgeführt werden. Das Original des Beschlußes ist dem Beschuldigten auszuhändigen. Eine Ausfertigung ist nur dann zulässig, wenn ein Antrag des Beschuldigten für eine Ausfertigung vorliegt. Die Richter haften für Fehlentscheidungen persönlich.

(3) Aufgrund vorliegender Tatsachenbeweise, daß jemand eine durch Gesetz einzeln bestimmte besonders schwere Straftat begangen hat, dürfen zur Verfolgung der Tat, auf Grund richterlichen Beschlußes, technische Mittel zur akustischen Überwachung von Wohnungen, in denen der Beschuldigte sich aufhält, eingesetzt werden, wenn die Erforschung des Sachverhalts auf andere Weise unverhältnismäßig erschwert oder aussichtslos wäre. Die Maßnahme ist zu befristen. Die Anordnung erfolgt durch einen, von drei Richtern erlassenen Beschluß. Bei Gefahr im Verzuge kann sie auch durch einen einzelnen Richter getroffen werden. Die Richter haften für Fehlentscheidungen persönlich.

 

Art 15

(1) Der Besitz und das Erbrecht werden gewährleistet. Das Eigentums- und Erbrecht wird in Verbindung mit einer Nationalwährung, einer Neugestaltung der Wirtschaftsordnung und des Arbeitsmarktes reformiert und durch Volksentscheid erlassen. Spätere Änderungen sind ebenso herbeizuführen.

 

Art 16

(1) Naturschätze, wie zum Beispiel Wasser und Luft, gehören der Allgemeinheit und dürfen nicht privatisiert werden.

 

Art 17

(1) Die Staatsangehörigkeit zu einem Bundesstaat und die spätere, durch ein Feststellungsverfahren zugesprochene Staatsangehörigkeit zum Bundesstaat Deutschland, darf nicht entzogen werden.

(2) Kein Staatsangehöriger eines Bundesstaates und/oder von Deutschland, darf an das Ausland ausgeliefert werden.

 

Art 17a

(1) Politisch verfolgte Ausländer können Asyl genießen, was im Einzelfall zu prüfen ist.

(2) Asyl ist ein zeitlich begrenzter Aufenthaltstitel ohne automatische Möglichkeit zur Einbürgerung. Die verfassungsmäßige Ordnung erlaubt kein Asylrecht. Es gilt aber der Grundsatz, notleidende Menschen aufzunehmen und für eine befristete Zeit zu versorgen. Eine Familienzusammenführung findet nur in besonderen Härtefällen und durch ein Feststellungsverfahren statt.

 

Art 18

(1) Jeder Staatsangehörige hat das Recht sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Beschwerden an die zuständigen Stellen und/oder unmittelbar an die Regierung zu wenden. Jede Beschwerde ist zu bearbeiten und zu beantworten.

 

Art 18a

(1) Gesetze für Militärangehörige dürfen nicht bestimmen, daß für die Angehörigen der Streitkräfte während der Zeit ihres Mitwirkens, das Grundrecht, die Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten, das Grundrecht der Versammlungsfreiheit und das Petitionsrecht, soweit es das Recht gewährt, Bitten oder Beschwerden in Gemeinschaft mit anderen vorzubringen, eingeschränkt werden.

(2) Eine allgemeine Pflicht zum Mitwirken in den Streitkräften findet nicht statt.  

(3) Gesetze, die der Verteidigung einschließlich des Schutzes der Zivilbevölkerung dienen, dürfen nicht  bestimmen, daß die Grundrechte der Freizügigkeit und der Unverletzlichkeit der Wohnung eingeschränkt werden.

(4) Bürgerwehren sind eine zusätzliche und alternative Möglichkeit und können durch Volksentscheid zugelassen werden. Durch Bürgerwehren können sich die Staatsangehörigen im Ernstfall selbst verteidigen. Die Schulungen und der Unterricht an der Waffe wird in dafür vorgesehenen Unterrichtsräumen und Schießständen vorgenommen. Die Teilnahme ist freiwillig und ist nicht Geschlechter bezogen. Das Mindestalter zur Teilnahme wird auf die Vollendung des 21. Lebensjahres festlegt. Auffrischungsschulungen werden im Abstand von 24 Monaten vorgenommen. Nach vollzogener Ausbildung erhält der Staatsangehörige einen Waffenschrank, in dem er seine Waffen aufzubewahren hat.

 

Art 19

(1) Wer die Freiheit der Meinungsäußerung,  die Lehrfreiheit, die Versammlungsfreiheit, die Vereinigungsfreiheit, die Pressefreiheit, das Brief-, Daten-, Post-, und Fernmeldegeheimnis, den Besitz, zum Kampfe gegen die Verfassung mißbraucht, gefährdet seine Grundrechte. 

 

Art 20

(1) Die Verfassung untersagt die Einschränkung der Grundrechte in ihrem Wesensgehalt. Sie dürfen nicht angetastet werden, ohne das die Staatsangehörigen im Rahmen einer Volksabstimmung eine dauerhafte Einschränkung der Grundrechte bestimmen.

(2) Der Präsident kann die Grundrechte, aus besonders wichtigem Anlaß, für die Dauer von längstens vier Wochen temporär einschränken. Innerhalb dieser Frist ist seine Entscheidung vom Parlament zu bestätigen. Die Entscheidung des Parlaments darf die Zeit der Einschränkung längstens auf insgesamt sechs Monate verlängern, wobei hier der Tag der Einschränkung entscheidend ist. Der Präsident und das Parlament haben ihre Entscheidung den Staatsangehörigen unverzüglich darzulegen. Die Staatsangehörigen können eine Volksentscheidung durch ein Referendum verlangen, sofern sie mit den Einschränkungen nicht einverstanden sind. Jedes Referendum ist zuzulassen, durch den Präsidenten und das Parlament zu achten und zu schützen.

 

 

Abschnitt II.

 

Verwaltungsstrukturen

 

Art. 21

(1) Diese Verfassung orientiert sich an den grundlegenden Zielen des originären Völkerrechtssubjekts Deutschland und repräsentiert einen souveränen und föderalen Staat mit der Struktur der wenea Gesellschaftsform, gemäß Abschnitt XIII. Artikel 78 und Abschnitt XIV. Artikel 79 dieser Verfassung.  

(2) Alle Staatsgewalt geht von den Staatsangehörigen aus, wobei der Präsident und das Parlament das Verfassungsvolk der Staatsangehörigen unmittelbar repräsentiert. Ebenso die Gesetzgebung, die Führung der vollziehenden Gewalt und die Rechtsprechung und zwar für die Dauer des Neuaufbaues der Judikative. Danach ist die Judikative unabhängig und hat die verfassungsmäßige Ordnung zu schützen. Die Vernachlässigung dieser Schutzaufgabe kann in besonders schweren Fällen zur Einschränkung der Grundrechte führen.

(3) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Verfassung zu beseitigen, haben alle Staatsangehörigen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

 

Art 21a

(1) Alle Staatsangehörigen unterstützen diese verfassungsmäßige Ordnung in Verantwortung für die künftigen Generationen. Sie verpflichten sich, die natürlichen Lebensgrundlagen sowie die Tiere und die Umwelt zu erhalten. Ein umfangreiches Hilfs- und Maßnahmenpaket ist eine permanente Aufgabe, um die Erreichung der Ziele dauerhaft zu gewährleisten.

 

Art 22

(1) Bestehende Parteien sind aufzulösen. Neue Parteien sind verboten. Die Vermögen vorhandener Parteien im Geltungsbereich dieser Verfassung, fallen dem Volksvermögen zu.

 

Art 23

(1) Die temporäre Tagungsstätte des Präsidenten und der Regierung und somit die vorläufige Hauptstadt von Deutschland ist Bonn am Rhein. Solange die Räume nicht bezogen werden können, finden die notwendigen Sitzungen an anderen geeigneten Orten statt.  

(2) Die Farben der vorläufigen Nationalflagge ist temporär schwarz-rot-Gold. Der Präsident und das Parlament sind verpflichtet, die gesamte Bevölkerung über die Farbkombinationen der geschichtlichen Nationalflaggen zu informieren und auf Antrag eine neue Abstimmung über die Farbgebung zuzulassen.  

 

Art 24

(1) Der Geltungsbereich dieser Verfassung umfaßt die Länder und Gebiete von:

Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Brandenburg und Berlin, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen

im Gebietsstand vom 22. September 2022, sowie die Gebiete:

Elsaß­ Lothringen, Königreich Bayern, Königreich  Preußen,  Großherzogtum  Baden,  Großherzogtum  Hessen,  Großherzogtum  Mecklenburg­ Schwerin,  Großherzogtum  Mecklenburg ­Strelitz,  Großherzogtum  Oldenburg,  Großherzogtum  Sachsen ­Weimar­ Eisenach,  Herzogtum  Anhalt,  Herzogtum  Braunschweig,  Herzogtum  Sachsen­Altenburg, Herzogtum  Sachsen­ Coburg­ Gotha,  Herzogtum  Sachsen ­Meiningen,  Fürstentum  Lippe,  Fürstentum  Reuß ältere  Linie,  Fürstentum  Reuß  jüngere  Linie,  Fürstentum  Schaumburg ­Lippe,  Fürstentum  Schwarzburg­ Rudolstadt, Fürstentum Schwarzburg­ Sondershausen, Fürstentum Waldeck, Freie Stadt Bremen, Freie Stadt Hamburg, Freie Stadt Lübeck, Königreich Württemberg, Königreich Sachsen,

sofern sich durch internationale Vereinbarungen keine Gebietsänderungen ergeben, die nach einem Volksentscheid zu einer Verfassungsänderung führen. Solange anderslautende völkerrechtliche Verträge bestehen, ist keine andere Bestimmung zum Geltungsbereich möglich.   

 

Art 25

(1) Die allgemeinen Regeln und Bestimmungen des Völkerrechts sind Bestandteil des Verfassungsrechts und dieser Verfassung, sofern sie den Verfassungsinhalten nicht widersprechen.

 

Art 26

(1) Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind unzulässig und widersprechen dieser Verfassung. Sie unterstehen schwerster Strafe und führen zu Grundrechtseinschränkungen.  

 

Art 27

(1) Die verwaltungstechnische Ordnung in den Ländern, die selbst keine hoheitlichen Rechte besitzen, muß den Grundsätzen der Verfassung entsprechen. In den Städten, Kreisen und Gemeinden, muß das Volk eine Vertretung haben, die aus allgemeinen, unmittelbaren, freien, gleichen und geheimen Wahlen hervorgegangen ist. Die Wahl von Parteien oder Parteivertretern ist unzulässig. Bei Wahlen in Kreisen und Gemeinden sind Personen, die nicht die Staatsangehörigkeit Deutschland besitzen, nicht wählbar.

(2) Den Gemeinden muß das Recht gewährleistet sein, alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft im Rahmen der Gesetze in eigener Verantwortung zu regeln. Auch die Gemeindeverbände haben im Rahmen ihres gesetzlichen Aufgabenbereiches, nach Maßgabe der Gesetze, das Recht der Selbstverwaltung. Die Gewährleistung der Selbstverwaltung umfaßt auch die Grundlagen der finanziellen Eigenverantwortung. Die Regeln zur Selbstverwaltung werden schrittweise eingeführt, damit die öffentliche Ordnung nicht gefährdet wird.

 

Art 28

(1) Das Staatsgebiet kann neu gegliedert werden, um zu gewährleisten, daß die Länder nach Größe und Leistungsfähigkeit die ihnen obliegenden Aufgaben wirksam erfüllen können. Dabei sind die landsmannschaftliche Verbundenheit, die geschichtlichen und kulturellen Zusammenhänge, die wirtschaftliche Zweckmäßigkeit sowie die Erfordernisse der Raumordnung und der Landesplanung zu berücksichtigen.

(2) Maßnahmen zur Neugliederung des Staatsgebietes werden durch ein Verwaltungsgesetz, welches der Präsident, in Abstimmung mit dem Parlament erlassen kann, bestimmt. Ein solches Verwaltungsgesetz benötigt zur Rechtswirksamkeit die zusätzliche Bestätigung durch einen Volksentscheid.

(3) Mehrheit im Volksentscheid ist die Mehrheit der abgegebenen Stimmen, wenn sie mindestens drei Viertel der Abstimmungsberechtigten umfaßt. Im übrigen wird das Nähere über Volksentscheid, Volksbegehren und Volksbefragung geregelt; dieses kann auch vorsehen, daß Volksbegehren innerhalb eines Zeitraumes von fünf Jahren nicht wiederholt werden können, worüber der Präsident immer dann entscheidet, wenn die innere Sicherheit des Staates gefährdet ist. Der Präsident ist verpflichtet seine Entscheidung den Staatangehörigen darzulegen.

 

Art 29

(1) Die Ausübung staatlicher Befugnisse in den Ländern und die Erfüllung staatlicher Aufgaben ist Sache der Länder, soweit die Verfassung keine andere Regelung trifft oder zuläßt. Darüber hinaus sind die Länder ohne die Zustimmung des Präsidenten grundsätzlich nicht befugt hoheitlich zu handeln.

 

Art 30

(1) Staatsrecht steht vor Landesrecht.

 

Art 31

(1) Die Pflege der Beziehungen zu auswärtigen Staaten ist Sache der gewählten Regierung.

(2) Vor dem Abschluß eines Vertrages, der die besonderen Verhältnisse eines Landes berührt, ist das jeweilige Land rechtzeitig zu hören.

 

Art 32

(1) Jeder Staatsangehörige hat in jedem Land die gleichen staatsbürgerlichen Rechte und Pflichten.

(2) Jeder Staatsangehörige hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amt.

(3) Die Ausübung hoheitsrechtlicher Befugnisse ist als ständige Aufgabe nur bestallten Beamten zu übertragen, die in einem besonderen Treueverhältnis stehen.

(4) Das Recht des bestallten Beamten ist unter Berücksichtigung der hergebrachten Grundsätze des Beamtentums zu regeln.

(5) Der Regierung bleibt es vorbehalten, ältere und bewährte Regelungen des Beamtentums rechtswirksam einzusetzen.

 

Art 33

(1) Verletzt jemand in Ausübung eines ihm anvertrauten Amtes und die ihm obliegende Amtspflicht gegenüber Dritten, so trifft die Verantwortlichkeit grundsätzlich den Staat, in deren Dienst er steht. Bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit bleibt der Rückgriff vorbehalten.

 

Art 34

(1) Alle Behörden leisten sich gegenseitig Rechts- und Amtshilfe.

(2) Zur Aufrechterhaltung oder Wiederherstellung der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung kann ein Land in Fällen von besonderer Bedeutung Kräfte und Einrichtungen des Staatsschutzes zur Unterstützung von Polizeibeamten anfordern, wenn die Polizei ohne diese Unterstützung eine Aufgabe nicht oder nur unter erheblichen Schwierigkeiten erfüllen könnte. Zur Hilfe bei einer Naturkatastrophe oder bei einem besonders schweren Unglücksfall kann ein Land Polizeikräfte anderer Länder, Kräfte und Einrichtungen des Grenzschutzes und der Streitkräfte anfordern. Die Anfragen sind an die Regierung zu richten. Die Regierung entscheidet über den jeweiligen Einsatz.

 

Art 35

(1) Bei den obersten Staatsbehörden sind Beamte aus allen Ländern in angemessenem Verhältnis, vor allem aber nach der nachgewiesenen Eignung, einzusetzen. Die bei den übrigen Staatsbehörden beschäftigten Personen sollen in der Regel aus dem Land genommen werden, in dem sie tätig sind.

(2) Die Gesetze für die Streitkräfte haben auch die Gliederung des Staatsgebietes in den Ländern und ihre besonderen landsmannschaftlichen Verhältnisse zu berücksichtigen.

 

Art 36

(1) Wenn eine spätere Ländervertretung, die ihr nach der Verfassung  oder einem Gesetz obliegenden Pflichten nicht erfüllt, kann der Präsident die notwendigen Maßnahmen treffen, um die Ländervertretung zur Erfüllung seiner Pflichten anzuhalten.

(2) Zur Durchführung des Zwanges hat der Präsident oder der von ihm Beauftragte, das Weisungsrecht gegenüber allen Ländervertretungen und deren Behörden.

(3) Der gesamte Staatsaufbau ist den Bürgern anhand aussagefähiger Darstellungen und Unterlagen bereit zu stellen, damit alle Abläufe der Administration verfolgt und geprüft werden können.

 

 

Abschnitt III.

 

Der Präsident

Art 37

 

(1) Der Präsident besitzt die Richtlinienkompetenz und somit die Ordnungsgewalt über die späteren Ministerien, die vollziehende Gewalt im Inneren des Landes, wie alle Kompetenzen im Außenverhältnis.

(2) Die Regierung und das Parlament unterstehen dem Präsidenten. Gemeinsam  sind sie die unmittelbare Vertretung des gesamten Volkes. 

(3) Der Präsident, wie jedes Regierungs- und Parlamentsmitglied, haften in vollem Umfange für ihr Handeln und für das Wohl des Volkes, welches sie repräsentieren und dessen Anwalt sie sind.

(4)  Das Volk hat jederzeit das Recht, mit einem noch festzulegenden Antragsverfahren, einen Untersuchungsausschuß für die Amtsenthebung des Präsidenten, eines Regierungs- oder eines Parlamentsmitgliedes einzusetzen, der in öffentlicher Verhandlung die erforderlichen Beweise erhebt.

(5) Ein Verfahren gegen den Präsidenten, ein Regierungs- oder Parlamentsmitglied, muß vor einem Volkstribunal durchgeführt werden.

(6) Das Antragsverfahren für ein juristisches Vorgehen ist in einem Gesetz festzulegen, welches durch Volksabstimmung erlassen wird. Ebenso ist ein Strafmaß für sein jeweiliges Vergehen festzulegen.

 

Art 38

(1) Das Parlament bestimmt den Schluß und den Wiederbeginn seiner Sitzungen.

 

Art 39

(1) Das Parlament verhandelt öffentlich, sofern hierdurch keine Absprachen mit internationalen Partnern in laufenden Gesprächen gefährdet werden. In diesen Fällen kann das Parlament geheim tagen. Von dieser Regelung sind ebenfalls Vorgespräche ausgenommen, wie der allgemeine Meinungsaustausch  und Anhörungen zu Sachthemen, welche für die eigentlichen und späteren öffentlichen Verhandlungen notwendig sind.  

(2) Zu einem Beschluß des Parlaments ist die einfache Mehrheit der Stimmen seiner Mitglieder erforderlich.

 

Art 40

(1) Der Präsident kann die Anwesenheit jedes Mitgliedes der Regierung verlangen.

(2) Der Präsident hat zu allen Sitzungen Zutritt. Er muß jederzeit gehört werden.

 

Art 41

(1) Mit der rechtswirksamen Einsetzung dieser Verfassung entfallen alle Absprachen und Verträge mit der Europäischen Union, die ohne Ausnahme mit der Bundesrepublik Deutschland vereinbart wurden. Eine vertragliche Verpflichtung aus den bestehenden Verträgen kann nicht automatisch auf das Völkerrechtssubjekt Deutschland übertragen werden. Vielmehr bedarf es dazu einer gesetzlich zu verfassenden Bestätigung durch den Präsidenten, der Regierung und dem Parlament, in gemeinsamer Entscheidung. Jede andere Verfahrensweise schränkt die Souveränität von Deutschland ein, wobei diese, wie jedwede andere Handlung mit vergleichbarer Wirkung, untersagt ist.

 

Art 42

(1) Der Präsident bestellt einen jeweiligen Beauftragten für die verschiedenen Ministerien und Fachbereiche aus seinem Amt. Die Beauftragten vertreten den Präsidenten in Sitzungen der Regierung und des Parlaments und unterrichten den Präsidenten über die Sitzungsergebnisse.

 

Art 43

(1) Der Präsident bestellt einen Beschwerdebeauftragten, dem die Behandlung der an die Regierung gerichteten Beschwerden obliegt. Der Beauftragte berichtet dem Präsidenten.

(2) Die Befugnisse des Ausschusses zur Überprüfung von Beschwerden regelt ein Verfahrensgesetz. Solange kein Gesetz verabschiedet ist, entscheidet der Präsident.

 

Art 44

(1) Alle Nachrichtendienste unterstehen dem Präsidenten und der Regierung. Sie sind mit der rechtswirksamen Einsetzung dieser Verfassung neu zu regeln. Ihre Befugnisse sind durch Volksentscheid zu bestimmen.

 

Art 45

(1) Die Parlamentarier sind berechtigt über Personen, die ihnen in ihrer Eigenschaft als Parlamentsmitglied oder denen sie in dieser Eigenschaft Tatsachen anvertraut haben, eine Schweigepflicht in Anspruch zu nehmen. Soweit dieses Zeugnisverweigerungsrecht reicht, ist die Beschlagnahme von Schriftstücken unzulässig.

 

Art 46

(1) Wer sich um einen Sitz im Parlament bewirbt, hat Anspruch auf den zur Vorbereitung seiner Tätigkeit erforderlichen Urlaub.

(2) Kein Staatsangehöriger darf gehindert werden, die Bewerbung für ein Amt im Parlament anzustreben.

(3) Die Abgeordneten haben Anspruch auf eine angemessene, ihre Unabhängigkeit sichernde Entschädigung. Sie haben das Recht der freien Benutzung aller staatlichen Verkehrsmittel. Sollte Unklarheit über die Regeln herrschen, ist ein Verfahrensgesetz zu erlassen.

 

 

Abschnitt IV.

 

Die Landräte und das Parlament

Art 47

 

(1) Das Parlament besteht aus den Ländervertretungen.  Die Länder besitzen keine eigenen Parlamente.

(2) Die Vertreter der Städte, der Gemeinden und der Landkreise werden in den Regionen durch direkte Volkswahl bestimmt und wenden sich mit ihren Angelegenheiten direkt an ihre Ländervertreter im Parlament.

(3) Die Abwahl eines Gewählten, gleich welche Position er bekleidet, kann über Antrag für einen Volksentscheid durch jeden Staatsangehörigen einer Gemeinde, der Vertretung einer Stadt, eines Landkreises oder des Parlamentes erfolgen. Bei regional Gewählten, ist nur die Region zu befragen, für die der Gewählte zuständig ist.

(4) Der Antrag zur Abwahl unterliegt einem Verfahrensgesetz.

(5) Alle Gewählten unterliegen dem Willen des Volkes. Sie sind die direkten Vertreter des  Volkes innerhalb ihres Aufgabenbereichs. Sie schützen die Verfassung und alle nachfolgenden Verfassungszusätze, Gesetze, wie alle anderen Regeln des Staatswesens.

(6) Der Gewählte haftet in vollem Umfange für sein Handeln und das Wohl des Volkes, welches er repräsentiert und dessen Anwalt er ist.

(7) Ein Verfahren gegen einen Gewählten wird vor einem Volkstribunal durchgeführt.

(8) Das Antragsverfahren für ein juristisches Vorgehen gegen einen Gewählten ist in einem Gesetz festzulegen, welches durch das Parlament erlassen wird. Ebenso ist ein Strafmaß für sein jeweiliges Vergehen festzulegen.   

 

 

Abschnitt V.

Der Präsident und sein Stellvertreter

 

Art 48

(1) Der Präsident kann für den Fall seiner temporären Abwesenheit einen Vertreter bestimmen. Dieser Vertreter kann ein Gewählter aus der Regierung oder aus dem Parlament sein. 

 

Art. 49

(1) Der Präsident besitzt die Richtlinienkompetenz und somit die Ordnungsgewalt über das gesamte vorläufige Staatsgebilde und die vollziehende Gewalt im Inneren, wie im Äußeren.

(2) Er schützt die Verfassung und alle nachfolgenden Gesetze, wie alle anderen Regeln des Staatswesens.

(3) Er haftet in vollem Umfange für sein Handeln und das Wohl jedes einzelnen Staatsangehörigen, welche er repräsentiert und dessen Anwalt er ist.

 

 

Abschnitt VI.

Die Regierung

 

Art. 50

(1) Die Regierung hat für jeden Fachbereich einen Verantwortlichen, wobei derzeit vierzehn Fachbereiche vorhanden sind, die später in vier neue Ministerien aufgehen. Um einen weiteren Fachbereich und somit ggf. auch ein Ministerium hinzuzufügen, bedarf es eines Volksentscheides, der durch einen Antrag einer Gemeinde, die Vertretung einer Stadt oder eines Landkreises zu stellen ist. 

 

 

Abschnitt VII.

Die Gesetzgebung

 

Art 51

(1) Alle Gesetze, welche die gesamten staatlichen Belange oder ein einzelnes Land betreffen, werden im Parlament besprochen und durch die Gewählten abgestimmt.

(2) Der vom Parlament vorbereitete und abgestimmte Gesetzesentwurf wird im weiteren Gesetzgebungsverfahren vom Präsidenten überprüft. Der Präsident stellt fest, ob der Inhalt der Gesetzesentwürfe gegen die Verfassung und die bestehenden Gesetze oder andere Regeln und Ordnungen des Staatswesens verstößt.

(3) Im Falle einer Prüfung ohne jede Beanstandung, unterzeichnet der Präsident das Gesetz, womit es rechtswirksam wird. Im Falle eines negativen Prüfergebnisses, geht der Gesetzesentwurf zum Parlament mit der Aufforderung zur Nachbesserung zurück. Der Präsident hat die beanstandeten Inhalte im Einzelnen darzulegen.

 

 

Abschnitt VIII.

Die Ausführung der Gesetze und die Verwaltung

 

Art 52

(1) Die gesamte Exekutive untersteht dem Präsidenten und der Regierung. Die Rangfolge innerhalb der Regierung, zur Veranlassung von Handlungen der Exekutive, wird intern vereinbart und später veröffentlicht.

(2) Die Anwendung und Durchführung von Gesetzen im gesamten Staatsgebiet obliegt den zuständigen Stellen in den Gemeinden, den Städten, den Landkreisen sowie den Ländervertretungen, sofern der Präsident oder sein Stellvertreter die Weisungsgewalt im Einzelfalle und aus wichtigem Grund nicht selbst beanspruchen.

 

Art 53

(1) Das Staats- und Verfassungvolk ist Eigentümer sämtlicher mobilen und immobilen Einrichtungen, Bauten und Gegenstände im gesamten Staatsgebiet. Das Eigentum ist unveräußerlich. Die Rechtsverhältnisse werden im Zuge der Gestaltung durch die Nationalbank und das Lebensgeld neu geregelt und bedürfen der Zustimmung der Staatsangehörigen über eine Volksabstimmung.

(2) Die Verwaltung der mobilen und immobilen Einrichtungen und Gegenstände wird in staatlicher Verwaltung geführt. Der Präsident und die Regierung dürfen sich zur Erledigung seiner Aufgaben nicht einer Gesellschaft privaten Rechts bedienen. Die Leistungen stehen ausschließlich im unveräußerlichen Eigentum des gesamten Volkes. Eine unmittelbare oder mittelbare Beteiligung Dritter an dem ausführenden Amt und deren Unterorganisationen ist ausgeschlossen. Eine Beteiligung privater Gesellschaften und/oder Unternehmen im Rahmen von öffentlich-privaten Partnerschaften ist ausgeschlossen. Ein Verfahrensgesetz kann Einzelregelungen festlegen.

 

 

Abschnitt VIIIa.

Gemeinschaftsaufgaben, Verwaltungszusammenarbeit

 

Art 54

(1) Das Parlament wirkt auf folgenden Gebieten bei der Erfüllung von Aufgaben der Länderangelegenheiten mit, wenn diese Aufgaben für die Gesamtheit bedeutsam sind und die Mitwirkung des Parlaments zur Verbesserung der Lebensverhältnisse erforderlich ist (Gemeinschaftsaufgaben):

1. Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur,

2. Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes.

(2) Durch Gesetz mit Zustimmung des Parlaments werden die Gemeinschaftsaufgaben sowie Einzelheiten der Koordinierung näher bestimmt.

(3) Die Staatskasse trägt die Kosten aller dahingehenden Maßnahmen.  Die Bereitstellung der Mittel bleibt der Feststellung in den Haushaltsplänen des Parlaments und der Regierung vorbehalten. Das Nähere regelt ein Haushaltsgesetz.

 

Art 55

(1) Das Parlament und die Regierung wirken auf Grund von Vereinbarungen in Fällen überregionaler Bedeutung bei der Förderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre mit. Dies betrifft auch die Bestimmungen bezüglich der informationstechnischen Systeme.

 

Art 56

(1) Das Parlament und die Regierung können zur Feststellung und Förderung der Leistungsfähigkeit ihrer Verwaltungen Vergleichsstudien durchführen und die Ergebnisse veröffentlichen.

 

Art 57

(1) Bei der Ausführung von Gesetzen auf dem Gebiet der Grundsicherung für Arbeitssuchende oder der Grundsicherung der Staatsangehörigen entscheidet das Parlament gemeinsam mit der Regierung. Das Nähere regelt ein Verwaltungsgesetz.

 

 

Abschnitt IX.

Die Rechtsprechung

 

Art 58

(1) Die Richter werden in ihrer jeweiligen Region durch Volkswahlen bestimmt und sie können über einen entsprechenden Antrag jederzeit durch erneute Volksabstimmung aus ihrem Amt entfernt werden.  

(2) Entsprechend werden Staatsanwälte gemäß Ziffer (1) eingesetzt oder entfernt.

(3) Ein Verfassungsgericht ist nicht vorgesehen. Diese Aufgabe übernimmt das Präsidialamt.  

    

Art 59

(1) Ausnahmegerichte sind unzulässig. Niemand darf seinem gesetzlichen Richter entzogen werden.

(2) Gerichte für besondere Sachgebiete können nur durch Gesetz errichtet werden.

 

Art 60

(1) Die Todesstrafe ist grundsätzlich unzulässig.

(2) Bei besonders schweren Straftaten, wie die Vorbereitung, Anstiftung, Beteiligung und das Begehen von Tötungsverbrechen kann durch das Tribunal des Volkes die Todesstrafe verfügt werden. Das gilt insbesondere für Völkermord.

 

Art 61

(1) Vor Gericht hat jedermann Anspruch auf rechtliches Gehör.

(2) Niemand darf wegen derselben Tat auf Grund der allgemeinen Strafgesetze mehrmals bestraft werden.

 

Art 62

(1) Die Freiheit des Staatsangehörigen kann nur auf Grund eines förmlichen Gesetzes und nur unter Beachtung der darin vorgeschriebenen Formen beschränkt werden. Festgehaltene Staatsangehörige dürfen weder seelisch noch körperlich mißhandelt werden.

(2) Über die Zulässigkeit und Fortdauer einer Freiheitsentziehung hat nur ein Richter zu entscheiden. Bei jeder, nicht auf richterlicher Anordnung beruhenden Freiheitsentziehung, ist unverzüglich eine richterliche Entscheidung herbeizuführen. Die Polizei darf aus eigener Entscheidung niemanden länger als bis zum Ende des Tages nach dem Ergreifen in Gewahrsam halten.

(3) Jeder wegen des Verdachtes einer strafbaren Handlung vorläufig Festgenommene, ist spätestens am Tage nach der Festnahme dem Richter vorzuführen, der ihm die Gründe der Festnahme mitzuteilen, ihn zu vernehmen und ihm Gelegenheit zu Einwendungen zu geben hat. Der Richter hat unverzüglich entweder einen begründeten, schriftlichen Haftbefehl zu erlassen oder die Freilassung anzuordnen.

(4) Von jeder richterlichen Entscheidung über die Anordnung oder Fortdauer einer Freiheitsentziehung ist unverzüglich ein Angehöriger des Festgehaltenen oder ein Beauftragter seines Vertrauens zu benachrichtigen.

 

 

Abschnitt X.

Das Finanzwesen

 

Art 63

(1) Das gesamte Finanzwesen, zu dem unter anderem auch die Börsen und jeder andere spekulative Papierhandel gehört, erhält eine Neuregelung im nationalen und internationalen Rahmen. Dieser Vorgang ist permanent und nach der Weltlage anzupassen. Zins und Zinseszins sind unter Strafe verboten.

(2) Gelder von privaten Banken, die innerhalb des Staatswesens für öffentliche Belange genutzt werden sollen, sind unter schwerster Strafe verboten.

(3) Die Anweisungen bezüglich des Finanzwesens obliegt alleine der Regierung. Bei dahingehenden Gesetzen muß der Präsident zustimmen.

(4) Alle Maßnahmen sind mit einer Anordnung zu veröffentlichen.

(5) Eine Nationalbank wird unverzüglich geschaffen.

(6) Ein Trennbankensystem ist Grundlage der Nationalbank.

(7) Bargeld bleibt weiterhin alleiniges gesetzliches Zahlungsmittel.  

(8) Ein Lebensgeld wird schrittweise eingeführt und bildet die Grundlage der staatlichen Finanzen.

 

 

Abschnitt X a.

Verteidigungsfall

 

Art 64

(1) Die Feststellung, daß das vorläufige Staatsgebiet mit Waffengewalt angegriffen wird oder ein solcher Angriff unmittelbar droht (Verteidigungsfall), trifft der Präsident mit Zustimmung der Regierung. Die Feststellung erfolgt auf Antrag eines Gewählten und bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen, mindestens aber der Mehrheit der Mitglieder der Regierung und des Präsidenten.

(2) Erfordert die Lage unabweisbar ein sofortiges Handeln und stehen einem rechtzeitigen Zusammentritt der Regierung unüberwindliche Hindernisse entgegen oder ist sie nicht beschlußfähig, so trifft der Präsident die Entscheidung. 

(3) Die Feststellung wird vom Präsidenten verkündet. Ist dies nicht rechtzeitig möglich, so erfolgt die Verkündung in anderer Weise; sie ist mit einem Dekret nachzuholen, sobald die Umstände es zulassen.

(4) Wird das Staatsgebiet mit Waffengewalt angegriffen und sind die zuständigen Staatsorgane außerstande sofort die Feststellung zu treffen, so gilt diese Feststellung als getroffen und als zu dem Zeitpunkt verkündet, in dem der Angriff begonnen hat. Der Präsident gibt diesen Zeitpunkt bekannt, sobald die Umstände es zulassen.

(5) Ist die Feststellung des Verteidigungsfalles verkündet und wird das vorläufige Staatsgebiet mit Waffengewalt angegriffen, so kann der Präsident völkerrechtliche Erklärungen über das Bestehen des Verteidigungsfalles abgeben.

 

Art 65

(1) An ihre Stelle wird eine neue Aufgabenfestlegung für die gesamten Streitkräfte vom Ministerium für Verteidigung in den ersten Monaten der Regierung vorgelegt. Die vorläufigen Pläne sind verfügbar und es bedarf lediglich der weiteren Ausarbeitung und deren Einsetzung in den rechtswirksamen Stand. Bis dahin ist zuerst der Präsident zuständig, dann die Regierung insgesamt und danach ist das Parlament der Oberbefehlshaber aller militärischen Einrichtungen und Kräfte.

 

 

Abschnitt XI.

Übergangs- und Schlußbestimmungen

 

Art 66

(1) Staatsangehöriger von Deutschland im Sinne dieser Verfassung ist, wer nach dem vorläufigen Staatsangehörigkeitsgesetz vom 14. April 2016 und dem dazu gehörenden Verwaltungsgesetz zum Staatsangehörigkeitsgesetz vom 02. Mai 2016, die Staatsangehörigkeit Deutschland erlangt hat oder erlangen kann.

(2) Die Staatsangehörigkeit ist mit der Bezeichnung Deutschland und/oder mit dem Zusatz des jeweiligen, nachgewiesenen Bundesstaates, auszuweisen. Jede andere Bezeichnung ist unzulässig.

 

Art 67

(1) Die Gesetzgebungsverfahren sind zwingend vorgeschrieben.

(2) Die Entwürfe für ein Gesetz werden vom Parlament vorbereitet und in der endgültigen Fassung der Regierung und danach dem Präsidenten zur Prüfung bezüglich der Verfassungsmäßigkeit vorgelegt. Ist das Parlament noch nicht konstituiert und somit noch nicht handlungsfähig, werden die Gesetze durch die Regierung vorbereitet und durch den Präsidenten erlassen.

(3) Stimmt die Regierung und der Präsident einem Gesetzesentwurf des Parlamentes zu, ist das Gesetz rechtswirksam. Stimmt das Parlament und der Präsident nicht zu, stellen sie die Mängel fest und geben den Gesetzesentwurf zur Nachbesserung in das Parlament zurück.

(4) Ausnahmen im Gesetzgebungsverfahren stehen nur dem Präsidenten zu. Der Präsident kann mit einem Dekret das Gesetzgebungsverfahren beeinflussen oder selbst im Rahmen einer Anordnung Gesetze, zum Schutze von Verfassung und Staatsangehörigen, mit sofortiger Wirkung erlassen oder aufheben.

  

Art 68

(1) Diese Verfassung  tritt in die Rechtsnachfolge der Verfassung vom 4. April 2016, wie in die Rechtsnachfolge der Verfassung vom 28. März 1849 ein.

 

Art 69

(1) Das Vermögen, wie alle mobilen oder immobilen Gegenstände und Einrichtungen, die sich zum Zeitpunkt der Inkraftsetzung dieser Verfassung innerhalb des Geltungsbereiches befinden, sind Eigentum aller Staatsangehörigen und fließen vorläufig in das Staatsvermögen ein, um den Zugriff Dritter auszuschließen.

(2) Ebenfalls gehen alle vergleichbaren Vermögen oder mobilen sowie immobilen Gegenstände und Einrichtungen in das Staatsvermögen ein, die sich zum Zeitpunkt der Inkraftsetzung (1) im Ausland befinden und deren Ursprung und Eigentum den Staatsangehörigen von Deutschland zugeordnet werden können.

(3) Die Regierung behält sich jede Art der vorläufigen Beschlagnahme zur Sicherung der Vermögen vor.

 

Art 70

(1) Die Post und alle ihr zugehörenden Dienste sind staatliche Einrichtungen. Ebenso alle Einrichtungen des Gesundheitswesens, der Deutschen Bahn, Institute des Bankwesens, der Telekommunikation sowie des gesamten Verkehrswesens. Auch vergleichbare Aufgaben, die der Grundversorgung der Bürger dienen, dürfen nicht durch private Institutionen oder Unternehmen verwaltet und angeboten werden. Die Beteiligung privater Unternehmen oder privater Anleger ist verboten. Die Rückführung in staatliche Hände ist unverzüglich einzuleiten. Sollte im Einzelfall Unklarheit bestehen, ist eine entsprechende Verordnung zu erlassen.

 

Art 71

(1) Eine Nationalversammlung der Staatsangehörigen zum Zwecke der Neugestaltung der Verfassungsurkunde, ist jederzeit zulässig, sofern erhebliche Mängel an den Inhalten oder Missbrauch durch Gewählte festzustellen sind.

(2) Die Durchführung einer Nationalversammlung ist durch ein Referendum zu legitimieren. An diesem Referendum müssen sich mindestens 75% der Staatsangehörigen beteiligen. Von den Teilnehmern haben ebenfalls 75% der Staatsangehörigen der Durchführung einer Nationalversammlung zuzustimmen.

(3) Der Präsident kann auf Verlangen der Staatsangehörigen, deren Zustimmung er auch durch öffentliche Bekundungen wahrnehmen kann, eine Nationalversammlung über ein Dekret anordnen.

(4) Eine verfassungsmäßig ausgerufene und eingesetzte Nationalversammlung ist von allen Gewählten zu achten. Sie ist zu unterstützen und durch die Kasse der Administration zu finanzieren.   

 

Art 72 - Für alle Artikel dieser Verfassung gilt:

(1) Näheres regelt ein Gesetz, sofern die Notwendigkeit erkennbar ist.

(2) Sämtliche  Gesetzesaufhebungen  oder  Änderungsgesetzgebungen  bezüglich  der  vorherigen  Gesetze, Regeln, Verordnungen oder ihr gleich zu setzenden und gleich bedeutsamen, nachfolgenden Niederschriften, sind  im  Rahmen  eines  zu  erlassenden  Gesetzes  festzuhalten  und  im  rechtlichen  Bezug  auf  diese Verfassung  zu  bestimmen. Das Zitiergebot ist durch diese Verfassung vorgegeben. Die  in  dieser  rechtlichen  Wirkung  erlassenen  Gesetze,  bezüglich Aufhebungen alter Gesetze, Artikel und Paragraphen, werden Bestandteil der Verfassungsschrift und mit "Verfassungszusätze", in numerischer Abfolge erlassen, bezeichnet. 

(3)  Sämtliche vorhandenen  Verfassungschriften,  Gesetze,  Regeln, Verordnungen oder ihr gleich zu setzenden und gleich bedeutsamen, nachfolgenden Niederschriften, welche im Geltungsbereich dieser Verfassung aufgeführt sind, erlangen unmittelbar mit der Einsetzung  dieser  Verfassungsschrift  die  Rechtsunwirksamkeit  oder sind  für  nichtig  erklärt,  sofern  diese Niederschriften  nicht  bereits  von  der  Verfassunggebenden  Versammlung  für  rechtsunwirksam  und  nichtig erklärt wurden. Somit gelten alle, von der Verfassunggebenden Versammlung bis dahin erlassenen Dekrete und Gesetze fort, sofern sie nicht dieser Verfassungsurkunde widersprechen. Eine mehrfache Aufhebung hat in diesem Falle nicht die automatische Wiedereinsetzung zur Folge, sondern dient nur der Klarheit und der Rechtssicherheit aller Staatsangehörigen.

(4) Die Einsetzung von neuen Gesetzen, Regeln und Verordnungen oder ihr gleich zu setzenden und gleich bedeutsamen,  nachfolgenden  Niederschriften,  sind  im  Rahmen  eines  zu  erlassenden  Gesetzes  festzuhalten und  im  rechtlichen  Bezug  auf  diesen  Verfassungsbestandteil  zu  bestimmen.  Das Zitiergebot ist durch diese Verfassung vorgegeben. Die  in  dieser  rechtlichen Wirkung erlassenen Gesetze werden Bestandteil der Verfassungsschrift und dürfen sich untereinander nicht widersprechen.

(5) Bis zur Erfüllung aller fehlenden gesetzlichen Bestimmungen gelten die eingesetzten Gesetze, Regeln und Verordnungen, oder ihr gleich  zu  setzenden,  nachfolgenden  Niederschriften,  welche  die  Verfassunggebende  Versammlung  bereits über ein Dekret und ein Gesetz erlassen hat, sofern sie dieser Verfassungsurkunde nicht widersprechen.

(6) Alle, dieser Verfassungsschrift fehlenden oder durch den Entscheid der Staatsangehörigen noch näher zu bestimmenden Gesetze, Regeln und Verordnungen, oder diesen gleich  zu  setzenden,  gleich  bedeutsamen  Niederschriften,  sind  im  Rahmen  eines  ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens festzustellen und im Bezug auf den jeweiligen Verfassungsbestandteil zu erlassen. Das Zitiergebot ist somit unabänderlich die Verfassungsgrundlage für sämtliche nachfolgenden Niederschriften. Alle  anderen  Absprachen  und/oder  Vereinbarungen,  im  Innen­  wie  im  Außenverhältnis  des  Geltungsbereiches, sind rechtsunwirksam.

Artikel 73

(1) Diese Verfassung regelt die grundsätzlichen verfassungsmäßigen Rechte jedes Staatsangehörigen sowie die Einschränkungen staatlicher Handlungsvollmacht. Die Aufgabe dieser Verfassung ist zudem, jedem Staatsangehörigen die Wirkung des überpositiven Rechts zu gewährleisten, welches durch kein juristisches Recht eingeschränkt werden kann, dem der Staatsangehörige nicht zugestimmt hat.

(2) Der Präsident, wie jeder andere direkt Gewählte, unterliegt der Achtung dieser Grundsätze.  Jede Einschränkung ist unzulässig.

Somit wird folgende Bestimmung fester Bestandteil dieser Verfassung:  

„Der Konflikt zwischen der Gerechtigkeit und der Rechtssicherheit dürfte dahin zu lösen sein, daß das positive, durch Satzung und Macht gesicherte Recht auch dann den Vorrang hat, wenn es inhaltlich ungerecht und unzweckmäßig ist, es sei denn, daß der Widerspruch des positiven Gesetzes zur Gerechtigkeit ein so unerträgliches Maß erreicht, daß das Gesetz als "unrichtiges Recht" der Gerechtigkeit zu weichen hat. Wo Gerechtigkeit nicht einmal erstrebt wird, wo die Gleichheit, die den Kern der Gerechtigkeit ausmacht, bei der Setzung positiven Rechts bewußt verleugnet wurde, da ist das Gesetz nicht etwa nur 'unrichtiges Recht', vielmehr entbehrt es überhaupt der Rechtsnatur.„

(3) Die von der Gemeinschaft wenea Wissen und Weisheit entwickelte Gesellschaftsform geht hiermit in die Regelungen zum Überpositiven Recht ein und soll bei allen jetzigen und zukünftigen Überlegungen von den Gewählten berücksichtigt werden. Auf Antrag der Staatsangehörigen kann die Ausarbeitung als Orientierungsgesetz in den Rang eines Verfassungszusatzes erhoben werden.

 

Artikel 74 - Die Erde

(1) Die Erde erhält die verfassungsmäßigen Rechte eines Staatsangehörigen in dem Sinne und Zusammenhang, das ihr Recht auf weiteren Bestand und Erhalt, ihre Pflege und ihre Würde als Träger allen Lebens anerkannt ist und nicht durch juristische Gesetze oder Regeln aufgehoben werden kann.

(2) Es ist untersagt ihre Bodenschätze, ihr Wasser, ihre naturgegebenen und landschaftlichen Besonderheiten und alle Elemente der Nahrungsbereitstellung, dem Gedanken einer materiellen Gewinnerzielung unterzuordnen.

 

 

Abschnitt XII.

Der Staatsaubau

Artikel 75 - Legislative

(1) Das Verfassungsvolk lebt in Gemeinden, Städten und Landkreisen, die sich in 16 Ländern befinden. Sobald durch einen Friedensvertrag die rechtskräftigen internationalen Verträge wirksam gestellt sind, erhöht sich die Anzahl auf 21 Länder. Die regionale Einheit der Staatsangehörigen ist und bleibt die höchste Instanz im Staatsgebilde und wird von den nachfolgenden Administrationen vertreten. Das Subsidiaritätsprinzip gilt ohne Einschränkung.

Wer zum Verfassungsvolk gehört und wahlberechtigt ist oder gewählt werden kann, bestimmt die verfassungsmäßige Ordnung.  

(2) Die Gemeinden, Städte und Landkreise werden durch gewählte Bürgermeister, Kreis- oder Landesräte vertreten, die durch direkte Wahl des Verfassungsvolkes bestimmt werden. Die Amtszeit jedes Gewählten ist ohne zeitliche Begrenzung, bis der Gewählte selbst sein Amt verläßt, verstirbt oder durch einen Volksentscheid seines Amtes enthoben wird.  Die Wahlverfahren sind durch ein Wahlgesetz zu regeln und ein Verfahren zur Amtsenthebung ist ebenso vorzuschreiben. Die Gewählten haften für ihre Entscheidungen.

(3) Das Parlament besteht aus Vertretern der Gemeinden, Städten oder Landkreisen, die sich über eine direkte Wahl für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt haben und durch unmittelbare, regionale Volkswahlen dazu bestimmt werden. Die Amtszeit jedes Gewählten ist ohne zeitliche Begrenzung, bis der Gewählte selbst sein Amt verläßt, verstirbt oder durch einen Volksentscheid seines Amtes enthoben wird. Die Abwahl kann auf Antrag jederzeit erfolgen. Die Wahlverfahren sind durch ein Wahlgesetz zu regeln und ein Verfahren zur Amtsenthebung ist ebenso vorzuschreiben. Die Gewählten haften für ihre Entscheidungen.

Von jedem Land sind 10 Vertreter in das Parlament zu senden, wobei die Zahl der Einwohner des jeweiligen Landes keine Berücksichtigung findet. Die Anzahl der Landesvertreter kann durch Antrag des Verfassungsvolkes verändert werden. Die Entscheidung ist durch eine Volksabstimmung des gesamten Verfassungsvolkes herbeizuführen.

Das Parlament besteht bei 16 Ländern somit aus 160 Parlamentariern und bei 21 Ländern, aus 210 Parlamentariern.

Ein weiterer Bundesrat der Länder entfällt.

(4) Es entstehen vier Ministerien. Die Parlamentsmitglieder können sich dem Verfassungsvolk als Minister zur Wahl stellen. Sie werden in direkter Wahl durch das Verfassungsvolk bestimmt. Die Amtszeit der Minister ist ohne zeitliche Begrenzung, bis der Gewählte selbst sein Amt verläßt, verstirbt oder durch einen Volksentscheid seines Amtes enthoben wird. Die Enthebung kann ohne Frist, durch Antrag und jederzeit erfolgen. Die Wahlverfahren sind durch ein Wahlgesetz zu regeln und ein Verfahren zur Amtsenthebung ist ebenso vorzuschreiben. Die Gewählten haften für ihre Entscheidungen.

 

Diese vier neuen Ministerien beinhalten die bisherigen Ministerien wie folgt:

 

Ministerium 1

Inneres

Äußeres

Verteidigung

Justiz

 

Ministerium 2

Finanzen

Digitales und Verkehr, Reaktorsicherheit

Wirtschaft

Wirtschaftliche Zusammenarbeit

 

Ministerium 3

Ernährung und Landwirtschaft

Natur und Umweltschutz

 

Ministerium 4

Gesundheit

Bildung und Forschung

Familie, Kinder und Behinderte

Arbeit und Soziales

 

(5) Die Regierung besteht aus den vier gewählten Ministern und jeweils einem, vom Landesverband gewählten Vertreter. Somit besteht die Regierung bei 16 Ländern aus insgesamt 20 Mitgliedern. Bei 21 Ländern bilden insgesamt 25 Gewählte die Regierung.

Die Regierung erarbeitet Gesetze, die dem Parlament vorzulegen sind. Stimmt das Parlament zu, wird es dort beschlossen. Zur Unterzeichnung des Gesetzes erhält der Präsident den Gesetzesentwurf. Er überprüft die Übereinstimmung mit der verfassungsmäßigen Ordnung. Stimmt er dem Gesetzentwurf zu, wird das Gesetz durch seine Unterschrift rechtswirksam. Stimmt er nicht zu, geht der Gesetzesentwurf an das Parlament mit der Aufforderung zur Nachbesserung zurück. Der Präsident hat dem Parlament die Mängel des jeweiligen Gesetzentwurfes darzulegen.  

Die Amtszeit der Regierungsmitglieder ist ohne zeitliche Begrenzung, bis der Gewählte selbst sein Amt verläßt, verstirbt oder durch einen Volksentscheid seines Amtes enthoben wird. Die Enthebung kann ohne Frist, durch Antrag und jederzeit erfolgen. Die Wahlverfahren sind durch ein Wahlgesetz zu regeln und ein Verfahren zur Amtsenthebung ist ebenso vorzuschreiben. Die Gewählten haften für ihre Entscheidungen.

(6) Der Präsident wird direkt vom gesamten Verfassungsvolk gewählt. Seine Hauptaufgabe ist der Schutz der verfassungsmäßigen Ordnung. Ihm obliegt ein permanentes Vetorecht, um jeden Verstoß gegen die Verfassungsurkunde zu unterbinden. Die Amtszeit des Präsidenten ist ohne zeitliche Begrenzung, bis der Gewählte selbst sein Amt verläßt, verstirbt oder durch einen Volksentscheid seines Amtes enthoben wird. Die Enthebung kann ohne Frist, durch Antrag und jederzeit erfolgen. Das Wahlverfahren ist durch ein Wahlgesetz zu regeln und ein Verfahren zur Amtsenthebung ist ebenso vorzuschreiben. Der Gewählte haftet für seine Entscheidungen.

Artikel 76 - Exekutive

(1) Die Exekutive besteht aus den Ordnungskräften, deren Bezeichnung durch das Verfassungsvolk neu zu entscheiden ist. Sie untersteht dem Ministerium 1. Die regional durch Volksentscheid bestimmten Leiter der Einheiten, werden durch ein Verfahren in ihr Amt berufen, welches auch für die Wahl innerhalb der Legislative und der Exekutive angewendet wird. Die Amtszeit jedes Gewählten ist ohne zeitliche Begrenzung, bis der Gewählte selbst sein Amt verläßt, verstirbt oder durch einen Volksentscheid seines Amtes enthoben wird.  Die Wahlverfahren sind durch ein Wahlgesetz zu regeln und ein Verfahren zur Amtsenthebung ist ebenso vorzuschreiben. Die Gewählten haften für ihre Entscheidungen.

Artikel 77 - Judikative

(1) Die Judikative ist unabhängig. Die Richter, Staatsanwälte werden vom Verfassungsvolk in ihrer Region in direkter Wahl bestimmt. Die Amtszeit jedes Gewählten ist ohne zeitliche Begrenzung, bis der Gewählte selbst sein Amt verläßt, verstirbt oder durch einen Volksentscheid seines Amtes enthoben wird.  Die Wahlverfahren sind durch ein Wahlgesetz zu regeln und ein Verfahren zur Amtsenthebung ist ebenso vorzuschreiben. Die Gewählten haften für ihre Entscheidungen.

Die Funktion des obersten Gerichtes des Staates übernimmt das Präsidialamt.

 

Abschnitt XIII.

Die Gesellschaftsform in Deutschland

 

Artikel 78 - Grundlagen der Gesellschaft

(1) Die geistigen, beseelten, lebenden, nicht verschollenen Wesen, vereint durch die Gesellschaftsform wenea, die in Deutschland mit ihrer unauslöslichen und unveräußerlichen natürlichen Rechtsperson verbunden sind,  im Willen gegenseitiger Rücksichtnahme und Achtsamkeit, mit den Erfahrungen der Ahnen und vorhergegangener Generationen, mit dem stetigen Bestreben im Einklang mit der Schöpfung, bilden die Grundlage der neuen Gesellschaftsstruktur.

 

(2) In wenea gibt es keine Herrscher und keine Beherrschten. Es gibt den Grundsatz der Kooperation, immer auf der Basis tiefer Verantwortung und der Vernunft, die aus dem Bewußtsein des umfassenden Wissens besteht sowie der Einsicht, daß niemand geringer ist als der Andere oder man selbst. Dies erfüllt unsere eigenen Aufgaben mit Leben. Wir hegen keinen Neid, weil unsere Aufgabe geringer erscheint, als die Aufgabe anderer, da es diesen geringeren Platz nicht gibt. weneaner wissen, es ist die einzige Lösung, mit gutem Willen alle Wesen der Erde für einen sozialen Wandel auf der nationalen sowie der globalen Ebene, zu vereinen.

 

(3) weneaner sind fleißig und fördern gegenseitig die geistigen Fähigkeiten. Sie schaffen in der Kunst, der Kultur, der Technik, durch gemeinsames Wirken die innovativsten Dinge und Entwicklungen. Sie sind stets bestrebt, ohne andere zu verdrängen, mit dem Wissen um die Kraft jedes Einzelnen in der Gemeinschaft und akzeptieren die Fähigkeiten der anderen, woraus die Gesellschaft die ganzen Früchte trägt.

 

(4) Das Sterben einer Gesellschaft findet dann statt, wenn sie zerfällt und die Wesen immer weniger fröhlich, frei und kreativ werden. weneaner sind eine Gemeinschaft, welche zusammen hält und diese Kraft und Stärke nach außen trägt.

Teilen, als natürlicher Bestandteil von dem was wir als Wesen sind, ist jedem Wesen angeboren, während die profitorientierten Werte des Handels nicht Teil unserer angeborenen spirituellen Natur sind.

Denn bevor ein Kind zur Schule geht, drückt es ganz natürliche Liebe und Teilen in seiner Persönlichkeit aus. Aus diesem Grund bringen wir die Wesen guten Willens von der ganzen Erde zusammen, um die Gesellschaft zum Wohle aller zu transformieren. Wir erkennen einander und instinktiv erinnern wir uns daran, wer wir sind. Die Wesen beginnen diese Qualität untereinander zum Ausdruck zu bringen und steigern das allgemeine Wohlbefinden. Wir fühlen uns in Würde, es gibt uns Kraft und wir entwickeln Visionen.

Das Wunderbare daran ist die erstaunliche Macht einer vereinten Gemeinschaft. Wir sehen, was Teilen in Aktion bedeutet, daß wir dieses und jenes nicht benötigen. Wir brauchen nur uns und die Gemeinsamkeit. Das bringt Freude, Zufriedenheit und Harmonie untereinander.

Wenn Herz und Geist in einer großen Gruppe von Wesen verschmolzen sind, kommt es zu einer wahren Explosion der Freude, als ob die Seele jedes einzelnen Wesens in der Menge tanzt. Hier sehen wir den deutlichen Unterschied zwischen dem alten und dem neuen Bewußtsein über die Weltanschauung.

Es ist der ultimative Moment in der Geschichte, auf den die Wesen seit jeher gewartet haben. Ein entscheidender Moment für die Wesen, um ihrer uralten Sehnsucht nach Einheit, Liebe und Brüderlichkeit Ausdruck zu verleihen.

Jetzt ist die Zeit, daß junge Wesen zusammenkommen und kollektiv verweigern, sich einer Gesellschaft anzupassen, die ihnen keine Stimme oder Hoffnung bietet.

Der Moment, an dem die Nationen der Erde gemeinsam handelnd die Armut in ihrer Gesamtheit beendet, wird das Wort „Neuverteilung" seinen richtigen Platz einnehmen und eine andere Bedeutung gewinnen. Wir beginnen im Sinne einer "gerechten" oder "richtigen" Verteilung zu denken und wir werden das Wort "fair" in Bezug auf globale Wirtschaftsvereinbarungen nicht mehr benötigen.

Dies sind wichtige, bedeutsame Überlegungen, die uns dabei helfen, intuitiv zu erkennen, was Teilen in seiner richtigen und ganzheitlichen Kraft erreichen sollte.

Das Gesellschaftssystem wenea setzt sich für die Wesen in allen Ländern ein und macht sich für ihr Wohlwollen und der Nachhaltigkeit allem gegenüber stark. Eigeninitiative, Verantwortung, Selbstentfaltung und Kreativität zum Wohle der Wesen und unserer zukünftigen Generationen, werden gefördert und unterstützt.

Die Wesen von wenea unterscheiden sich durch ein starkes WIR, von der jetzigen ICH bezogenen Gesellschaftsstruktur. Denn, geht es allen gut, geht es dem Einzelnen besonders gut.

Das neue System soll ohne Regierung im Sinne von Parteien/Politiker (wir geben ihnen weder die Macht über uns, noch gestehen wir ihnen andere Privilegien zu) ausgerichtet werden und durch einen von den Wesen gewählten inneren Kreis, weltweites Gehör finden.

Ein Kreis der weisesten weiblichen und männlichen Wesen, wird durch alle anderen bestimmt, um die Gemeinschaft zu vertreten. Der Kreis besteht aus insgesamt 9 weisen Wesen. Um in den obersten Kreis gewählt werden zu können, muß das 30. Lebensjahr vollendet sein. Diese Weisen bleiben so lange in ihrer Aufgabe, wie die Gemeinschaft es bestimmt oder sie durch ihr Ableben ausscheiden. Eine zeitliche Periode für ihr Wirken gibt es nicht. Die Kreise der Weisen vertreten alle anderen Wesen für jenes Gebiet, welches die Wesen von wenea selbst bestimmen.

 

(5) Rechtskreis

wenea Gemeinschaft Wissen und Weisheit, als Religions-, Glaubens-, und Weltanschauungsgemeinschaft entstanden, ist nunmehr ein selbstständiges Völkerrechtssubjekt und wird nur dann juristische Verträge und Verhältnisse eingehen, wenn es die Lebenden von wenea für angemessen erachten. In dieser Welt zählen alleine die Rechte des Souveräns. Ansonsten gilt innerhalb wenea´s und im Außenverhältnis gegenüber wenea ausschließlich Überpositives Recht, der höchste Rechtskreis auf der Erde. Alle weneaner sind berechtigt, die Rechtskreise und ihre Wirkung auf sie selbst frei zu jedem einzelnen Vorgang zu entscheiden. Überpositives Recht ist unantastbar und steht über jedem juristischen Recht. Alle Wesen haben das Recht, wenea als Gesellschaftsstruktur zu verwenden und innerhalb ihrer Nation in die angestrebte Form des Zusammenlebens teilweise oder vollständig zu integrieren.    

 

(6) Vereinbarungen der Wesen

Die Menschen verhalten sich nach dem Naturrecht:

1. Töte und verletze nicht,

2. Stehle nicht,

3. Verhalte dich in allem und mit allem respektvoll.

 

(7) Ziele

Die Gemeinschaft wird eine autarke Kultur einführen, so fortschrittlich wie sie den Anspruch erheben kann. Dazu braucht es Zielsetzungen, um die Verwirklichung voran zu treiben. Die auf den spirituellen und moralischen Eigenschaften der Wesen, dem Respekt vor den Vorfahren und der Gerechtigkeit, vor der Familie und der Liebe zu ihrem Heimatland, basiert. Wir befreien uns von der künstlichen Matrix, die uns auferlegt wurde. Wir wollen Sein und kein Schein, die Wahrheit und keine Lügen.

Zielsetzung 1

Die Kreise müssen die aktuellen Situationen des täglichen Lebens im Außenverhältnis erfassen und den Menschen jetzt die Lösungen bieten. Insbesondere ist der Bereich Justiz gefordert. Allerdings sind auch die Kollegen aller anderen Kreise aufgerufen, Vorschläge und Lösungen einzubringen und zu erarbeiten.

Zielsetzung 2

Die aktuellen Verfahrensweisen müssen erforscht und fachgerechte Veränderungen zu den bestehenden Verwaltungsvorgängen entwickelt werden. Der unmittelbare Ablauf in den verschiedenen Kreisen ist in Erfahrung zu bringen.

Zielsetzung 3

Wir schaffen etwas Neues und lassen das Alte hinter uns.

Es sind neue Inhalte der einzelnen Kreise und ihren untergeordneten Kreisen zu schaffen. Dazu gehören neue Ziele, neue Verfahrensweisen und Inhalte.

Erschaffung und Festlegung der Kreise in den Regionen.

 

Abschnitt XIV.

Gesellschaftliche Strukturen

 

Artikel 79 - Innere und äußere Kreise

Kreis 1

 

(1) Inneres und äußeres System

Alle schon in der Gemeinschaft befindlichen weneaner sind sich der umfassenden Aufgabe, eine neue Gesellschaftsstruktur zu verfassen, bewußt und auch der Verantwortung, die damit einhergeht. Die wichtigsten Bereiche haben besondere Aufmerksamkeit und gehören dem inneren wie dem äußeren Kreis an. Man kann auch sagen, wie innen so außen. Je schöner etwas im Inneren ist, um so schneller und wirkungsvoller kann es sich im Außen entfalten und zu allen Wesen der Erde getragen und umgesetzt werden.

Beides gehört zusammen und sollte von jedem Wesen aus der Gemeinschaft gelebt, gestärkt und unterstützt werden. Nur in einer starken Gemeinschaft kann eine Kraft und Stärke entstehen, die von nichts und niemandem durchbrochen werden kann.

Im inneren Kreis werden alle Dinge vorgenommen, die unerläßlich für die Gemeinschaft sind und für einen reibungslosen Alltag sorgen.

Dazu gehören die Schließung von Orten, deren Nutzen darin besteht, uns Wesen zu benachteiligen, zu kontrollieren oder auszunutzen. Deshalb ist es unabdingbar diese Institutionen, die diese Ziele verfolgen, von unserer Gemeinschaft fernzuhalten.

Das umfaßt Patentämter, Handwerks- und Handelskammern, TÜV, Versicherungen, Finanzämter sowie Behörden, deren Aufgaben in der Hauptsache zur Kontrolle und Überwachung dienen und zur Tyrannei der Wesen installiert wurden.

Vereinbarungen, die von irgendwelchen Wirtschaftsvereinigungen weltweit getroffen wurden, gelten für wenea nicht. Es müssen neue Verhandlungen in die Wege geleitet werden, jedoch nur dann, falls dieses von den Wesen gewünscht wird.

Eine massive Verkleinerung des bürokratischen Aufwandes ergibt sich aus sich selbst heraus, wird von den Wesen von wenea befürwortet und voran getrieben. Hier gilt, je weniger umso besser. Wesen, die sich ihrer Verantwortung bewußt sind, können die erarbeiteten Ziele jeder Zeit, zum Wohle aller Wesen, ein- und umsetzen.

Die Aufgaben für die äußeren Strukturen sind mit den inneren Strukturen gleich zu sehen. Beides gehört zusammen und bildet eine Einheit. Beides ist voneinander abhängig und soll aufeinander abgestimmt funktionieren. Deshalb wird alles aus dem inneren Kreis an den äußeren Kreis weitergegeben und koordiniert.

 

(2) Harmonie und das Friedenssystem

Die weisen Überlegungen und Vereinbarungen der Wesen stimmen darin überein, daß es in der neuen Gemeinschaft von wenea friedlich und harmonisch einhergehen wird. Sie leben weder unter Zwang, noch müssen sie Regeln befolgen, die für sie entgegen ihrem Willen gemacht wurden.

Die Wesen leben im Einklang miteinander und treffen überlegte weise Entscheidungen, um Schäden jeglicher Art abzuwenden, gemäß der Goldenen Regel: „Was Du nicht willst, das man Dir tu', das füg' auch keinem anderen zu.“

Sollten sich durch äußere Einwirkungen entsprechende Situationen ergeben, haben die weneaner jeder Zeit die Möglichkeit, sich in angemessener Weise zu verteidigen.

Die Befähigung zum Selbstschutz wird befürwortet, wenn es sich insbesondere um Unterwerfungsversuche oder Bedrohungen durch private, executive oder militärische Organisationen handeln sollte. Waffen zur Selbstverteidigung sind erlaubt.

Der Schutz der Wesen von wenea hat absolute Priorität. Es werden alle Maßnahmen ergriffen, um die weneaner im Fortbestehen zu erhalten und zu schützen. Um das zu gewährleisten, wird der sofortige Stop aller lebensbedrohenden Maßnahmen, wie 5G, Chemtrails, Biowaffen, militärische Forschungen sowie Fremdwaffen auf unseren Gebieten veranlaßt.

Für den Katastrophenschutz ist die Gemeinschaft zuständig.

 

(3) Tribunal der weneaner

Die Gemeinschaft weiß, daß jedes Wesen als ein gutes Wesen auf die Welt kommt. Es ist geboren worden, um all das Schöne und Gute wahrzunehmen. Jeder von uns wünscht sich im Leben nur Sicherheit, Liebe, Frieden und Glück.

Aber manchmal machen die Wesen auf der Suche nach diesen Dingen Fehler. Die Gemeinschaft sieht diese Fehler als einen Hilferuf.

Wie sollte der Umgang der Gemeinschaft mit antisozialem, straffälligem Verhalten aussehen? Sollte und kann man den Weg, der über Jahrhunderte beschritten wurde, verlassen und eine ganz andere Richtung einschlagen?

Wenn man etwas ganz Neues errichten möchte, sollte dieses auf alle Bereiche umgesetzt werden. Somit ist das auch hier möglich. Mit dem richtigen „Schlüssel“ können alte Strukturen durch Neue ersetzt werden.

Eine Gemeinschaft lebt von den positiven Eigenschaften, guten Taten, Stärken und Fähigkeiten der Wesen. Wir sollten und müssen uns darauf besinnen und die entsprechende positive Konditionierung in unsere Denkweise implizieren. Warum sollen nicht ihre guten Taten und Eigenschaften hervor gehoben werden? Die weneaner sind zu der Überzeugung gelangt, daß es durchaus möglich ist, diese hervor zu heben und die Wesen auf diese Art und Weise auf den rechten Weg zu geleiten.

Wobei hier unterschieden werden muß, wie schwerwiegend diese Fehler sind bzw. waren, welche die Wesen begangen haben. Dieses gilt es vor dem Tribunal der weneaner offen zulegen, zu analysieren und eine weise Entscheidung zu finden.

 

(4) Finanzkraft und Wertesystem

Mit der Erkenntnis, daß materieller Reichtum in seiner Gesamtheit nur eine Illusion ist und Abhängigkeiten und Machtstrukturen ermöglicht, die eine zerstörerische Wirkung auf die Schöpfung mit all ihren Wesen entfaltet, schafft sich die Gemeinschaft von wenea ein eigenes Wertesystem. Dieses Wertesystem befreit jedes Wesen der wenea Gemeinschaft aus Abhängigkeiten gegenüber Fremdverwaltungen. Damit entfällt auch die Notwendigkeit, aus der Not heraus Tätigkeiten ausüben zu müssen, die nicht im Einklang mit der Schöpfung und der Natur eines jeden Wesens sind, um sich mit den Gütern des täglichen Bedarfs zu versorgen. Mit den Ländern weltweit sollen, zur gegebenen Zeit, entsprechende Kooperationen zur Verbreitung dieses Wertesystems ins Leben gerufen werden.

 

(5) Wertesystem: Die Währung heißt wenea Mark.

Die Grundlage für das Wertesystem und letztendlich der Kaufkraft der wenea Mark bilden die geistige und körperliche Schaffenskraft der weneaner. Da diese weder von außen beeinflußbar noch manipulierbar sind und die Menge der zur Verfügung stehenden Zahlungsmittel sich an der Anzahl der Wesen von wenea orientiert, ist die wenea Mark frei von Inflation. Ebenso wird es durch das Fehlen von kriminellen politischen Entscheidungsträgern, Institutionen und manipulierenden Medien nicht mehr möglich sein, so etwas wie Geldwertverfall und Inflation zu inszenieren.

Darüber hinaus wird es auch keine Institutionen zur Überwachung der wenea Mark geben. Denn es wird jedes einzelne Wesen von wenea selbst sein, welches diese intuitive Hütung der wenea Mark im vollen Bewußtsein darüber ausübt, daß einerseits mit der Absicherung eines jeden Wesens durch das Lebensgeld jede ungerechtfertigte Vorteilsnahme gegenüber Anderen oder dem Wertesystem selbst sinnlos und andererseits auch ein Betrug gegen sich selbst und seine eigene Lebensgrundlage ist.

Im wenea Zahlsystem wird es weder Zinsen, Zinseszinsen noch negative Kontensalden geben. Ebenso werden weder Steuern, Sozialabgaben oder sonstige, willkürliche behördliche Abgaben erhoben. Tragen wird sich die wenea Gemeinschaft über eine geringfügige Abgabe auf alle Zahlungstransaktionen über die wenea Bank.

 

(6) wenea Bank und Lebensgeld

Mit dem Start des wenea Zahlsystems erhält jedes Wesen von wenea automatisch ein Konto bei der wenea Bank, mit einem Startwert von 10 Millionen wenea Mark bestückt, welches durch die Schaffenskraft aller weneaner in der Gemeinschaft gesichert ist. Das genannte Lebensgeld wird nur einmal gegeben, gilt auch nur für den jeweiligen Inhaber der Kontonummer und kann nicht vererbt werden. Die Kontonummer ist identisch mit der Ausweisnummer. Die Vergabe einer weiteren Kontonummer entfällt daher.

Für den gewerblichen Handel werden gesonderte Konten mit eigener Kontonummer und separater Karte auf Antrag vergeben. Es gibt kein weiteres Startgeld für den gewerblichen Handel. Die Handlungsfähigkeit eines Geschäftskontos muß durch eigene Mittel, Anschubfinanzierung durch die wenea Bank oder durch Verkaufserlös erbracht werden.

Die Umsetzung des wenea Zahlsystems vollzieht sich in 3 Phasen

Während der 1. Phase besteht für alle weneaner die Möglichkeit, untereinander mit wenea Schecks zu handeln. Dabei handelt es sich ausschließlich um einen unbefristet gültigen Verrechnungsscheck, der eine verbindliche Zahlungsvereinbarung zwischen den handelnden weneanern darstellt. In Eigenverantwortung führen die Wesen von wenea ihr Konto mit der gleichen Verbindlichkeit, wie es bei einer Kontoführung durch eine externe Bank der Fall wäre.

Da während dieser 1. Phase die Summe der Kontoguthaben die aktuellen Kaufmöglichkeiten weit übersteigt, ist die Deckung eines jeden Lebensgeldkontos während der 1. Phase gewährleistet.

Mit der 2. Phase übernehmen die Buchungsstellen der wenea Bank die Kontoführung im Dienste der Wesen von wenea. Diese verbuchen die bis dahin ausgestellten wenea Schecks und ergänzen selbige durch weitere, bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten. Mit dem Beginn der 2. Phase und der gleichzeitig zunehmenden Kaufmöglichkeiten werden durch die wenea Bank Schutzmechanismen aktiviert, die einerseits die Kontodeckung eines Lebensgeldkontos garantiert und andererseits die finanzielle Handlungsfähigkeit eines Wesens von wenea lebenslang gewährleistet.

Mit der Vollendung der 3. Phase werden wenea Wertnoten flächendeckend herausgegeben. Daraus ergibt sich, daß vor der flächendeckenden Ausgabe von Wertnoten nur ein Handel zwischen den Wesen von wenea möglich und zulässig ist. Erst mit der Vollendung der 3. Phase wird es auch für Wesen außerhalb von wenea möglich sein, in voller Eigenverantwortung einen Werteausgleich mit der wenea Mark vorzunehmen.

Mit der wenea Mark ist die Beteiligung an Aktien- und / oder Devisengeschäften, dem Rohstoff- oder dem Derivatenhandel und an allen sonstigen spekulativen Geschäften, wie beispielsweise dem Börsenhandel, weder vorgesehen noch zulässig. Dabei soll der aktuelle Wechselkurs zwischen wenea Mark und Euro als Orientierung zwischen handelnden wenea’nern und nicht als Grundlage für Spekulation oder Kapitalflucht dienen.

Sollte es dem Wunsch der Wesen von wenea entsprechen, wäre eine Übernahme des wenea Geld-, Zahl- und Wertesystems in ein juristisches Staatssystem jederzeit möglich.

 

(7) Schutzwahrung

Wir, die weneaner, sind eine friedliebende Gemeinschaft und werden jede feindseelige Handlung von uns weisen, werden uns jedoch verteidigen, wenn es von Nöten ist. Wer uns angreift, wird mit einer Gegenreaktion rechnen müssen.

Um Angriffe von außen oder von bestimmten Organisationen abwehren zu können, werden wir uns durch technologische Anlagen für den Verteidigungsfall unserer Gebiete vorbereiten und diese gegebenenfalls entsprechend einzusetzen wissen.

In Anlehnung an das Schweizer Modell werden Bürgerwehren und entsprechende Netzwerke vor Ort aufgebaut und den Wesen zur Verfügung gestellt, um alles Notwendige zu koordinieren, wenn entsprechende Notfälle eintreten.

 

 

Kreis 2

 

(8) Agrarwesen und Beköstigung

weneaner leben im Einklang mit allem was ist. Insbesondere ehren wir Mutter Erde, denn wir wissen, wie sehr wir sie brauchen. Sie ist stets mit der größtmöglichen Sorgfalt zu behandeln.

Wir begegnen ihr mit Weisheit und Achtung und verzehren nicht, weil wir überlegen sind. Wir beraten, bevor wir säen. Wir ernten nur die Dinge, die wir tatsächlich brauchen.

Eine gute Ernährung ist ein wesentlicher Bestandteil für den gesunden Körper eines jeden Wesens. Die weneaner bevorzugen unbehandelte Pflanzen, Früchte und gesunde Tiere.

Die Grundvoraussetzung für eine vollwertige Ernährung sind natürlich gewachsene Pflanzen. Diese werden durch weises Ausbringen und kombinieren in Symbiose untereinander und ohne chemische Düngemittel und Schädlingsbekämpfung prachtvoll gedeihen. Durch reines Wasser und saubere Böden wird dies zusätzlich begünstigt. Die Wesen von wenea werden keine Laborkost oder chemisch hergestellte Pflanzen akzeptieren. Jede gesunde Frucht oder Pflanze wird ohne Reglementierung verwendet.

Die Wesen von wenea haben dafür entsprechende Samenbörsen, um zu gewährleisten, daß jeder gesundes Saatgut bekommt, so daß Vitamine und Spurenelemente in ihrer ursprünglichen Zusammensetzung gesichert sind.

weneaner sind strikt gegen Massentierhaltung und setzen sich für das Tierwohl ein.

Bauern und Landwirte sind für wenea unabdingbare und willkommene Kooperationspartner.

 

(9) Selbstversorgung

Die Selbstversorgung ist ein sehr wichtiger Bestandteil für die Wesen von wenea. Jeder, der einen Balkon oder Garten hat, kann im kleinen seinen Teil zu einer besseren und gesunden Ernährung beitragen. In den dörflichen Gegenden können sich die Wesen zusammenschließen und jeder pflanzt etwas an, was in der Gemeinschaft gegenseitig getauscht werden kann. So ist der Keim der Selbstversorgung gesetzt und kann sich weiter entfalten.

Unabhängige, schon bestehende Dörfer wirken mit den Wesen der Gemeinschaft zusammen und bauen weitere Dörfer aus und auf.

Für dichtbesiedelte Regionen ist das Wissen um die Funktionsweise von „essbaren Städten“ zu erlangen. Rahmenbedingungen werden geschaffen, um in gemeinschaftlicher Zusammenarbeit Nahrhaftes zu pflanzen, zu pflegen und die Erträge zu ernten. Jeder macht, was er kann und nimmt sich das, was er braucht.

Eine andere Variante sind die hängenden Fassadengärten, wo Essen vom Balkon oder Fenster gepflückt wird. Entsprechende Systeme sind schon erdacht.

 

(10) Beköstigung

Ein gesundes Leben, mit allem was Körper und Geist brauchen, können wir mit dem, was wir essen und trinken, erreichen. Reines gesundes Wasser, genauso wie nicht vergiftetes oder genmanipuliertes Essen steigern die Lebensqualität erheblich.

Ebenso gehört das Wissen um Kräuter und Heilkräuter für die Gesundheit des menschlichen Organismus dazu. Es gibt kein Unkraut! Jedes Kraut hat eine heilende Wirkung und kann mit erforderlicher Kenntnis eingesetzt werden.

 

(11) Lebenskreis

Wir haben vereinbart, daß die Erde als Stätte der Geburt und des Lebens, genau wie wir selbst, jede Art der Anerkennung auf ihr eigenes Leben besitzt. Unsere Aufgabe ist ihr Schutz und ihre Pflege, so daß sie für uns weiterhin Leben, Nahrung und alle notwendigen Dinge bereithält. Wir nehmen nur das von ihr, was wir wirklich brauchen. Sie ist wie wir und wir sind wie sie. Wir sind eins.

Alle Tiere und Pflanzen sind ein Geschenk der Erde an uns alle. Sie sind nicht weniger als wir, jedoch haben sie eine Aufgabe für unser Leben, unseren Geist und unsere Seele. Sie stärken unsere Möglichkeiten und Weiterentwicklung, deshalb haben sie auch unsere Aufmerksamkeit und Fürsorge verdient. Ohne sie können wir nicht existieren. Ohne sie sind wir verloren.

Die meisten Wesen sind sich darüber bewußt, daß die Böden mit Giftstoffen belastet und vergiftet sind. Die Gifte, die über Flugzeuge noch tagtäglich versprüht werden oder über Pestizide in den Boden gelangen, vergiften Pflanzen, Bäume, Sträucher, unsere Tiere und letztendlich auch uns.

Für die Bodenreinigung von Giftstoffen brauchen wir entsprechende Mittel, die uns dabei die nötige Unterstützung geben. Zum Beispiel können dem Boden Mikroben oder Hanf beigegeben werden, welche hervorragend zur Regeneration des Bodens beitragen.

Windräder werden schnellstmöglich abgebaut, da sie unsere Vögel und Insekten zerfetzen, die Natur verschandeln und absolut schädlich für den menschlichen Organismus sind. Zudem ist ihr Nutzen für die Energieversorgung ökonomisch unerheblich.

Eine nachhaltige Aufforstung für die Gebiete, in denen man heute Bäume fällt, um sie ins Ausland zu verschenken, ist unabdingbar.

Keine Plastik-Verpackungen mehr, es geht auch nachhaltiger und schonender für die Natur.

Umwelt, Naturschutz und Bau müssen daher im Einklang mit der Natur sein.

 

 

Kreis 3

 

(12) Erwerb und Gemeinnützigkeit

Wir kooperieren, wir streiten nicht, weil jede Entscheidung die wir treffen der Weisheit und der Erfahrung unserer Vorfahren entspricht. Wir lernen Wissen zu erhalten und zu verwirklichen. Wir fordern nicht andere heraus, sondern nur uns selbst. Wir lernen dazu, nehmen die Weisheit auf allen Wegen mit, deren Inhalt wir stets, wie uns selbst, verbessern.

 

(13) Erwerbstätigkeit

weneaner leisten so viel wie sie können, um ihren Anteil zur Gemeinschaft beizutragen und diese zu erhalten.

Die Wesen von wenea sind kreativ, zuverlässig, erfinderisch und immer auf das Wohlergehen der Gemeinschaft bedacht. Sie schaffen somit eine große Vielfalt.

Jeder weneaner bestimmt seine Tätigkeit selbst und geht somit seiner Berufung nach. In der Zukunft brauchen wir keine regulierenden Kammern, denn jedes Wesen ist sein eigener Meister.

Die Erhaltung und der Wiederaufbau der alten handwerklichen Gewerke stehen für die weneaner und ihre Gemeinschaft als Errungenschaften im Vordergrund und werden von einer Generation zur nächsten weitergegeben. Es handelt sich um Wissen, daß eine unschätzbare Wertigkeit für alle Wesen hat.

Die Wesen wirken entweder in Eigenverantwortung oder verbinden sich mit Kooperationspartnern.

 

(14) Gemeinnützigkeit

weneanern ist jede Art von Spaltung fremd, denn sie leben die Gemeinschaft.

Die Wandlung beginnt im Bewußtsein der Wesen, die von Reife und Urteilskraft geleitet sind. Mit dem neuen Verständnis zu materiellem Reichtum nehmen weneaner Abstand von Almosen spendenden Institutionen. Auf Grund des reichlichen Lebensgeldes, für Neugeborene bis zum Greise, muß kein Wesen mehr betteln gehen.

 

(15) Sippe

Die Familie ist das kleinste und wertvollste Glied der Gemeinschaft, ihr Zusammenhalt wird bei wenea stets gefördert.

weneaner stehen für ein starkes Familiengerüst und sind somit kraftvolle Stützpfeiler für jeden der Familie und der Gemeinschaft. Denn diese beginnt in der Familie und wird mit Herz und Verstand in jeglicher Form und mit höchster Priorität gefördert. Ob jung oder alt, gemeinsam vergrößert sich das Potential um ein Vielfaches, da die jungen Wesen von den alten Wesen lernen und umgekehrt. Dies wird in allen Bereichen ihres Wirkens gelebt.

 

(16) Heranwachsende

Die kleinsten und heranwachsenden weneaner werden in der Geborgenheit und dem Schutze der Gemeinschaft zu ihrem wahren Potenzial heranreifen und sich entfalten, um ihren Weg ins eigenständige Leben zu beschreiten. Mit der Erfahrung von verschiedenen Generationen wird alles zum Wohle der Heranwachsenden in dem Wissen, frei aufwachsen zu können, getan. Für die Gemeinschaft ist es ein tiefes Bestreben, daß die heranwachsende Generation im besonderen Maße geschützt wird.

 

(17) Senioren

Senioren, die in ihren Familien verbleiben, geht es erfahrungsgemäß besser und sie bleiben länger fit, werden geistig gefordert und bleiben agil, tragen zur Gemeinschaft mit ihrer Weisheit und Lebenserfahrung bei.

Sie sind Wesen, die sich für ihre Nachkommen aufgeopfert haben, um ihnen ein einfacheres Leben zu hinterlassen. In der Gemeinschaft wenea erfahren alle Senioren unsere gesamte liebevolle Aufmerksamkeit und einen erfüllten Lebensabend.

 

(18) Behinderte

Körperlich und geistig eingeschränkte Wesen verdienen bei wenea die volle Aufmerksamkeit, um ihnen ihr Dasein so lebenswert wie möglich zu gestalten. Entsprechend der Art ihrer Einschränkung werden die Wesen in den Familien unterstützt und liebevoll durch die Gemeinschaft umsorgt.

 

(19) Wohlergehen

Den weneanern ist die Gesundheit ein wichtiges und heiliges Gut. wenea möchte gesunde und zufriedene Wesen, ohne Chemie und Pharmaunternehmen, soweit dies anfänglich möglich ist, denn unsere Mutter Erde hat uns alles mitgegeben, was wir für uns und unser Wohlergehen brauchen.

Die Gemeinschaft klärt über diese Aspekte auf und bietet jede Möglichkeit der Unterstützung, um die Gesundheit aller Wesen zu fördern und zu erhalten. Flächendeckende Aufklärung über entsprechende Informationsquellen sind für weneaner frei zugänglich.

Ursprungsbehandlung statt Symptombehandlung, ist bei wenea Priorität. Ein großes Umdenken der jetzigen Heilbehandlung findet bereits statt. Es ist Zeit unsere Gesundheit und die Gesunderhaltung wieder in den Bereich des jeweiligen Individuums zu übergeben, so daß jedes einzelne Wesen für seine Gesundheit selbst verantwortlich ist. Dazu gehört vor allem eine mentale Stärkung, ein gesundes Selbstwertgefühl und Vertrauen in die eigenen Kräfte. Die Möglichkeiten der Gesunderhaltung sind sehr vielfältig. Die Wesen von wenea sind eine vom modernen Fortschritt überzeugte Gemeinschaft. Sie beziehen alle modernen sowie bereits altbewährte und doch vergessene Technologien in ihre gesundheitlichen Planungen mit ein. Das Wohl aller rückt an die erste Stelle, denn nur wenn wir gesund sind, Freude und Liebe empfinden, können andere daran mitwachsen. Jedes Wesen sollte viel Gefühl, Leidenschaft und Liebe investieren, damit die `Blume´ blühen und gedeihen kann.

 

(20) Tierwohl

Was für die weneaner gilt, gilt sowohl für die Tiere in ihrem Umfeld als auch für alle Tiere in der freien Natur. Voraussetzungen sind geschaffen und werden umgesetzt.

 

(21) Wissensniveau

Wir sind fleißig, strebsam und fördern unsere geistigen Fähigkeiten. Aus Erfahrungen werden Erkenntnisse, woraus Wissen entsteht.

Mit unserer wenea Akademie gehen wir in unserer Gemeinschaft neue Wege der Wissenserarbeitung. Die jüngsten Wesen der Zukunft sollen mit lebensbejahendem Wissen aufwachsen. Ein Wissen, welches im Einklang mit der Natur und allen anderen Wesen in Harmonie steht. Bei uns heißt es für's Leben lernen und lösungsorientiertes Wirken in allen Bereichen zu fördern und zu gewährleisten.

Die kleinen und größeren Wesen geben den Ton an, bei dem was sie sich an Wissen erarbeiten möchten, ganz nach ihren vorhandenen Fähigkeiten und Potenzialen ausgerichtet. Wir stehen für lebenslange Wissenserarbeitung, ohne Altersbegrenzung.

Die kleinen und heranwachsenden weneaner sind wieder mit Begeisterung bei allem dabei. Ohne Zwang… mit viel Motivation, Spaß und Freude.

Zahlreiche Projekte, die in einer großen Auswahl angeboten werden, fördern die Gemeinschaft, die Kreativität und führen zu eigenständig durchgeführten weiteren Projekten, der kleinen und größeren Wesen.

Alle Wesen werden selbstbewußt durch die sich entfaltete Selbstbestimmung. Was sie erarbeiten, vergessen sie ihr Leben lang nicht mehr, denn es beruht auf Wissen aus den eigenen Erfahrungen und den sich daraus ergebenden Erkenntnissen. Alle kleinen Wesen sind von Geburt an Genies.

 

(22) Technik & Forschung

In der Technik und Forschung geht es um das gemeinsame Streben nach neuen innovativen und nachhaltigen Entwicklungen. Wir streben ohne andere zu verdrängen. Wir widmen uns dem gemeinsamen Ziel und akzeptieren die Fähigkeiten der anderen.

Deshalb bevorzugen wir Techniken und Forschungen, die ausschließlich auf das Wohl der Wesen, der Tiere und der Nachhaltigkeit der Natur gerichtet sind.

Erfindungen und das Wissen darum sind in vielen Richtungen schon vor langer Zeit erdacht worden. Sie wurden ebenfalls aus unserer Kultur vor ca. 200 Jahren entfernt. Wir weneaner holen sie uns zurück und werden sie zum Wohle aller Wesen anwenden.

Jede Forschung und ihre Anwendung dient nur noch dem Wohle der Wesen und darf nicht gegen sie verwendet werden. Alle Forschungsprojekte oder deren Anwendung, die in eine gegenteilige Entwicklung gehen, sind sofort zu beenden.

 

(23) Kultur/Tradition

Die Aufarbeitung unserer Geschichte und Kultur über unsere Vorfahren und Ahnen spielt eine sehr wichtige Rolle. "Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten."

Eine Gemeinschaft, die ihrer Kultur beraubt wird, ist faktisch eine tote Bewohnerschaft, die leicht zu manipulieren und zu überwachen ist. Die Wesen von wenea kennen zum Teil ihre Geschichte und wissen genau von dieser absichtlichen Verwirrung. Das Verlorene ist in mühevoller Arbeit wieder herzustellen.

Jeder muß wissen aus welchem großartigen Land er kommt und welche Ahnen es hervorgebracht haben. Das beanspruchen die weneaner auch für sich. Die wahre Geschichte und nicht die umgeschriebene Darstellung der Wirklichkeit ist und wird Grundlage jeder Lehre sein.

Den jüngeren Wesen unserer Gemeinschaft wurde unsere uralte und wunderschöne, poetische wie vielfältige Sprache vorenthalten und wir tragen dafür Sorge, daß sie ihren Platz wieder einnimmt. Sie gehört zu unserer Kultur, ist sehr alt und für die ganze Erde bedeutend. Sie ist nicht verloren! Wir schätzen sowohl ihren Wert als auch ihre Bedeutung und geben sie an unsere Nachfahren weiter.

 

 

Kreis 4

 

Unternehmergeist, Energie

 

(24) Wirtschaftskreislauf

wenea unterstützt und erschafft wirtschaftliche Kooperationen auf der gesamten Erde, damit die Kommerzialisierung ihre Herrschaft über das Bewußtsein der Menschheit verliert. Das Prinzip des Teilens hat bereits begonnen und manifestiert sich weltweit in seiner grenzenlosen Vielfältigkeit.

Die Wirtschaft hat großen Einfluß auf den Frieden und die Nachhaltigkeit. Ein neues regionales oder nationales Wirtschaftssystem spart unnötige Lieferzeiten und Wege. Es ist an die tatsächliche Bedarfsnachfrage gekoppelt. Alles läuft in Kooperation mit den Herstellern und Handwerksbetrieben.

Ein neues Wirtschaftssystem ist für die Gemeinschaft da und mit seiner Erschaffung auf die Bedürfnisse der Wesen auszurichten und nicht umgekehrt. Je unabhängiger eine Gemeinschaft in ihren Produktionskreisläufen ist, umso freier und selbstbestimmter kann jedes Wesen durch sein Wirken einen Teil dazu beitragen.

 

(25) Energie

Das Ziel der wenea Gemeinschaft ist es, jedem weneaner jederzeit kostenlos freie Energie zur Verfügung zu stellen.

Ideen und Projekte haben die Wesen in diesem Bereich mehr als genug. Die Natur hat uns alles gegeben, was eine gut funktionierende Gemeinschaft braucht und es will genutzt werden.

 

(26) Verkehrswesen und digitale Infrastruktur

wenea steht für die modernen technologischen Entwicklungen und ist ihren Fortschritten gegenüber aufgeschlossen, solange diese den Wesen zu ihrem Nutzen und nicht zu ihrem Schaden gereichen. Die Technologien stehen bereits in diesen Bereichen zur Verfügung und müssen lediglich praktisch umgesetzt werden.

 

(27) Verkehrswesen

Die Zukunft der Verkehrsmittel wird sich durch Umweltverträglichkeit, Schnelligkeit und moderne Technologie zu Boden, Wasser und in der Luft auszeichnen.

Sie erscheinen uns zwar als neue Technologien, jedoch wurden sie schon vor langer Zeit erdacht und funktionsfähig erfunden. Das Wissen darum teilen wir gerne mit allen Wesen dieser Erde.

Die weneaner werden diese Technologien nach ihrer Verträglichkeit für die Umwelt und zum Wohl der Wesen auswählen. Es ist unerläßlich, Kenntnisse im Umgang mit ihnen zu erlangen.

 

(28) Digitale Infrastruktur

Die weneaner werden sich auch weiterhin in der digitalen Welt bewegen. Es gilt in diesem Bereich innovative Wege zu gehen und alle Möglichkeiten zu erkunden, die für unsere Gemeinschaft zum Vorteil gereichen.

 


 

 

Diese Verfassung wurde allen Mitgliedern der Übergangsregierung im aktuellen Stand zum Entscheid vorgelegt. Der Entscheid vom ………………………….. endete mit dem Abstimmungsergebnis ………………………………………………..

 

Des Weiteren erfolgte eine Abstimmung von insgesamt …………...Delegierten am …………… mit dem Ergebnis.

 

Somit unterzeichnen folgende Mitglieder des Übergangsrates diese Verfassungsschrift, womit sie unmittelbar rechtswirksam geworden ist.

 

Ort, Datum, Unterschriften

 

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